Schutz vor Abschiebung? Bischof bietet Somaliern Unterschlupf | Politik

14.06.2025 - Cumartesi 00:13

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Berlin – Jetzt will die Kirche große Politik machen!

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) stellt sich offen gegen die Migrationspolitik der Bundesregierung. Die drei Somalier, die via Polen als Asylbewerber nach Deutschland gekommen sind, erhalten bei ihrem Asylbegehren nun offenbar Hilfe von der Kirche.

Die zwei Männer und eine Frau sind nach BILD-Informationen seit Pfingsten in einem Pfarrhaus in Berlin untergebracht. Dabei verpflichtet das Asylgesetz Asylbewerber eigentlich zu einer bis zu 18-monatigen Unterbringung in einer „Aufnahmeeinrichtung“.

Eine Sprecherin des Berliner Landesamtes für Flüchtlinge bestätigt gegenüber BILD: „Die Verteilung auf Berlin erfolgte aus medizinisch-humanitären Gründen.“ Die Somalier seien „im Berliner Ankunftszentrum Asyl gemeldet und nehmen selbstverständlich alle Termine bei den Behörden wahr“.

Bischof Stäblein beschreibt die drei somalischen Flüchtlinge als „sehr junge Menschen, die schwer an dem tragen, was sie in ihrer Heimat und auf der Flucht erfahren haben“. Darunter unter Sabirin (angeblich 16)

Bischof Stäblein beschreibt die drei somalischen Flüchtlinge als „sehr junge Menschen, die schwer an dem tragen, was sie in ihrer Heimat und auf der Flucht erfahren haben“. Darunter Sabirin (angeblich 16)

Foto: privat

Bischof Christian Stäblein ist Flüchtlingsbeauftragter der EKD. Er traf sich mit den drei somalischen Migranten, die im Mai an der polnischen Grenze von der Bundespolizei zurückgewiesen wurden.

Dem evangelischen Pressedienst sagte Stäblein: „Wenn ich ihre Lebensgeschichten höre und ihre Verletzlichkeit spüre, dann trifft es mich, dass Menschen, die Schutz suchen, an unseren Grenzen abgewiesen werden.“

Stichelei gegen Merz-Regierung

Dann kommt die bischöfliche Belehrung für Kanzler Friedrich Merz (69, CDU) und seine Minister: „Ich sehe die Bundesregierung in der Verantwortung, auf dieses Urteil mit Selbstprüfung zu reagieren.“

Ein EKD-Sprecher „bittet um Verständnis“, dass die Kirche sich zur Frage der Unterbringung der Somalier nicht äußern werde.

Die drei Somalier hatten im Mai dreimal erfolglos versucht, nach Deutschland einzureisen, waren von der Bundespolizei jedes Mal zurückgewiesen worden, weil sie in Polen bereits in Sicherheit waren. Erst die Hilfe von Asyl-Aktivisten führte zur Einreise nach Deutschland.

Eine Unterbringung bei der Kirche könnte darauf hindeuten, dass die Somalier im Fall einer ihnen drohenden Abschiebung (Rücküberstellung nach Polen oder Litauen) auf ein umstrittenes Kirchenasyl verweisen wollen.

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