Selenskyj provoziert mit Kreml-in-Flammen-Gemälde | Politik

25.03.2025 - Salı 19:50

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Während erste Teilerfolge der US-Verhandlungen zu einem Waffenstillstand zwischen Russland und der Ukraine gemeldet werden, provoziert Wolodymyr Selenskyj mit einem sehr speziellen Gemälde.

▶ Für ein exklusives Interview in der aktuellen Ausgabe des US-Magazins „Time“, das am Montag veröffentlicht wurde, hat sich der ukrainische Präsident in Kiew vor einem Ölbild mit dem Kreml in Flammen fotografieren lassen und damit in Moskau – wenig überraschend – Unmut hervorgerufen.

Kreml-Sprecher pestet gegen Selenskyj

„Nun, das zeigt wahrscheinlich am besten das Niveau der geistigen Entwicklung und den inneren Zustand desjenigen, der auf solchen Fotos posiert“, pestet Kreml-Sprecher Dmitri Peskow. Auf jeden Fall schmücke das Selenskyj nicht. Kommentatoren in Moskau bezeichneten die Pose als „krank“.

Dieses Foto von Selenskyj vor dem Gemälde eines brennenden Kremls – dem Machtzentrum Russlands – hat Moskau offenbar empört und provoziert

Für „Time“ fotografiert: Ukraine-Präsident Selenskyj am 21. März in seinem Präsidentenbüro in Kiew

Foto: Photograph by Sasha Maslov for TIME

Fakt ist jedoch: Es ist Russland, welches einen aggressiven Angriffskrieg gegen die Ukraine führt und es ist Kiew, welches nach einem Beschuss, immer wieder mit Flammen zu kämpfen hat.

Untergehendes russisches Kriegsschiff über dem Bett

Das Foto von Selenskyj vor dem Gemälde mit dem Titel „Der Traum“ des georgischen Künstlers Sandro Antadze ist in der aktuellen Ausgabe des US-Magazins „Time“ zu sehen. Demnach handelt es sich um Selenskyjs Lieblingsbild als Symbol für einen Sieg in dem seit gut drei Jahren andauernden Kampf gegen Putin.

▶ Nicht neu: Das 2022 gemalte Bild war am 31. Dezember 2023 auch in Selenskyjs Neujahrsansprache zu sehen. „Denn derjenige, der die Hölle in unser Land bringt, wird sie eines Tages von seinem eigenen Fenster aus sehen“, sagte er damals.

Ein Mittel gegen den Albtraum? Das US-Magazin berichtet zudem, dass Selenskyj über seinem Bett ein Bild von einem untergehenden russischen Kriegsschiff im Schwarzen Meer aufgehängt habe, das die Ukraine 2022 versenkt hatte. Ein anderes Bild zeigt demnach ukrainische Truppen, die auf russischem Gebiet kämpfen – wie derzeit in der Region Kursk.

Das Cover der aktuellen Ausgabe – mit dem Titel „Das Endspiel“

Das Cover der aktuellen Ausgabe – mit dem Titel „Das Endspiel“

Foto: Photograph by Sasha Maslov for TIME

Selenskyj über Eklat im Weißen Haus: Es ging um „Würde“

„Warum haben sich die Ukrainer zu Beginn des Krieges verteidigt? Es war wegen der Würde“, erklärte Selenskyj in der „Time“ und bezog sich dabei auf den Eklat im Weißen Haus, als er nach einem Disput mit US-Präsident Donald Trump und Vize JD Vance rausgeschmissen wurde.

Der Ukraine-Präsident sagte, er habe bei seinem Besuch im Weißen Haus auf einen Beweis gehofft, dass die USA auch unter Trump immer noch ein Verbündeter seien. „Aber in diesem Moment hatte ich das Gefühl, kein Verbündeter zu sein oder nicht die Position eines Verbündeten einzunehmen“, sagte Selenskyj. „In diesem Gespräch habe ich die Würde der Ukraine verteidigt.“

Eklat im Weißen Haus: Der Moment, in dem es eskalierte

Quelle: REUTERS

Selenskyj sagte dem US-Magazin, was ihn am meisten an Trumps Verhalten störe, habe weniger mit der Weitergabe von Geheimdaten zu tun als mit dessen Aussagen zu russischen Desinformationen.

„Ich glaube, Russland hat es geschafft, einige Leute im Team des Weißen Hauses durch Informationen zu beeinflussen. Ihr Signal an die Amerikaner war, dass die Ukrainer den Krieg nicht beenden wollen und etwas getan werden sollte, um sie zu zwingen“, sagte Selenskyj weiter.

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