Skispringen: Norwegens neuer Trainer schmeißt nach drei Tagen hin | Sport

13.03.2025 - Perşembe 12:32

[ad_1]

Der Skisprung-Skandal wird immer wilder!

Am 10. März reagierte der norwegische Skiverband im Betrugsskandal der Skispringer und suspendierte Cheftrainer Magnus Brevik. In der Pressemitteilung wurde verkündet, dass Bine Norcic (43) das Team übernehmen würde.

Drei Tage später steht fest: Norcic hat hingeschmissen!

Heimlich mitgefilmt: Der Skisprung-Skandal im Video

Quelle: BILD

Der Skiverband teilte in einer Mitteilung lediglich gegenüber NRK mit, dass Anders Fannemel (33) das Team für die anstehenden Springen übernehmen werde. Bereits am heutigen Donnerstag findet das Springen in Oslo statt, Samstag und Sonntag wird in Vikersund gesprungen.

Dort sollte Norcic, zuvor Trainer im B-Team, die Springer betreuen. Doch nun ist alles anders. Der Slowene ist aus Oslo abgereist und bereits wieder in der Heimat.

Skispringer Fannemel hielt mit einer Weite von 251,5 Metern von 2015 bis 2017 den Skiflugweltrekord

Skispringer Fannemel hielt mit einer Weite von 251,5 Metern von 2015 bis 2017 den Skiflugweltrekord

Foto: picture alliance / JFK / EXPA / picturedesk.com

Im Interview mit der slowenischen Website „Siol.net“ erklärt er seine Gründe: „Ich habe ihnen klargemacht, dass sie das alles selbst regeln müssen. Sie wollten meinen Rücktritt nicht akzeptieren, aber ich habe ihnen gesagt, dass ich meine Arbeit im Continental Cup (der Wettbewerb der B-Springer, d.Red.) zu Ende bringen wolle.“

Norcic deutlich: „Die ganze Sache war zu sehr ein Tollhaus. Ich habe ihnen sogar vorgeschlagen, dass sich das ganze Team zurückziehen sollte.“

Am Mittwoch hatte der Weltverband FIS Welt- und Vizemeister Marius Lindvik (26) und Johan Forfang (29) suspendiert. Teamtrainer Brevik, der Assistenztrainer Thomas Lobben und Cheftechniker Adrian Livelten waren zuvor schon vom norwegischen Verband gesperrt worden.

Marius Lindvik holte bei der WM Gold und Silber

Marius Lindvik holte bei der WM Gold und Silber

Foto: WITTERS

Darum geht es: Norwegens Sportdirektor Jan Erik Aalbu (61) gestand am Sonntagnachmittag mit Blick auf die illegal veränderten Anzüge von Welt- und Vizemeister Lindvik und Johan Forfang wissentliches Fehlverhalten. So wurden von Cheftrainer Brevig, Assistenztrainer Lobben und Cheftechniker Livelten bei den Anzügen die Nähte aufgetrennt, unerlaubte Stoff-Verstärkung (Spannungsbänder) eingenäht, und wieder verschlossen.

Norcic klagt an: „Es ist nicht gesund und sicher, in diesem Umfeld zu arbeiten. Als wir ankamen, wurden wir von den Journalisten regelrecht angegriffen. Einige versteckten sich.“

Der Trainer schildert: „Es war verrückt. Vor der Halle herrschte totales Chaos. Wir sind gerannt, sie haben uns weggedrängt. Es waren viele von ihnen. Ich sagte mir, das brauche ich wirklich nicht. Ich war schon der Letzte, der von meiner angeblichen neuen Funktion erfahren hat, und jetzt soll ich auch noch alles lösen? Als der Artikel über die Geschehnisse veröffentlicht wurde, eskalierte das Ganze.“

Als der norwegische Verband den Slowenen als neuen Trainer per Pressemitteilung verkündet hatte, wusste Norcic überhaupt nichts von seiner neuen Rolle.

Er erklärt: „Wir werden das verarbeiten und Antworten finden müssen. Ich werde aber sicherlich nicht den Kopf hinhalten. Jetzt soll ich auf einmal in den Vordergrund treten und all diese Fragen beantworten? Das habe ich nicht nötig.“

Beim Weltcup-Finale in Planica (27. bis 30. März) wird Norcic, wie er sagt, die norwegischen Skispringer als Trainer unterstützen.

[ad_2]
Apsny News

YORUM YAZ

Yorum Yazabilmek İçin Lütfen Giriş Yapın.