Spahns Masken-Problem bei Markus Lanz! Lauterbach: Scholz kaufte Ramsch | Politik

04.07.2025 - Cuma 02:33

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Hat sich da einer unter Druck verplappert? Ex-Gesundheitsminister Karl Lauterbach (62, SPD) zog jetzt bei Markus Lanz (56) plötzlich auch Ex-Bundeskanzler Olaf Scholz (66, SPD) in die Diskussion um die Masken-Deals, die bisher vor allem Unionsfraktionschef Jens Spahn (45, CDU) vorgeworfen werden.

Zur Kritik der Sonderermittlerin Margaretha Sudhof (56) über die Maskenkäufe Spahns als Gesundheitsminister in der Corona-Krise gab Lauterbach zu: „Wir sind da auch nicht ungeschoren davongekommen.“ Markus Lanz sofort: „Was steht da über Sie drin?“ Karl Lauterbach abwehrend: „Ja, das müssen Sie selbst recherchieren!“

Lanz im Gespräch mit Lauterbach

Lanz im Gespräch mit Lauterbach

Foto: Markus Hertrich/ZDF

Lanz weiter zupackend: „Warum erzählen Sie nicht, was über Sie drinsteht?“ Lauterbach noch einmal: „Das muss jetzt recherchiert werden.“ Und dann plötzlich: „Übrigens, auch Olaf Scholz ist nicht ganz unkritisch weggekommen.“

Masken waren offenbar ihr Geld nicht wert

Lanz mit spitzen Ohren: „Was steht denn über Olaf Scholz drin?“ Lauterbach umständlich: „Ja, also dass er da, also wenn das stimmt und so weiter, er hat natürlich auch – als Finanzminister – Beträge genehmigen müssen, oder hat sie genehmigt, wo sich dann nachher herausgestellt hat, dass die Ware, die dagegen stand, das nicht wert war.“

Denn, so Lauterbach: „Es wurde Ramsch geliefert, es wurden hohe Beträge bezahlt, das kann natürlich nicht richtig sein.“

Lanz: „In Zusammenhang mit Masken?“ Lauterbach: „Mit Masken, genau. Es wurde Ramsch geliefert, die Ware stand nicht dafür, der Logistiker konnte es nicht prüfen.“ Lanz ungläubig: „Das steht in dem (Sudhof-)Bericht drin?“ Lauterbach: „Ja, genau. Aber die Details tun hier nix zur Sache.“

Widerspruch! Lanz sofort: „Doch, doch!“ Lauterbach mit einem Ablenkungsversuch: „Man muss auch ein bisschen selbstkritisch sein. Wenn ich das heute noch mal zu tun hätte, hätte ich Frau Sudhof früher mit dieser Aufgabe betraut. Das wäre kein Fehler gewesen.“

SZ-Journalistin Christina Berndt (56)

SZ-Journalistin Christina Berndt (56)

Foto: Markus Hertrich/ZDF

SZ-Journalistin Christina Berndt (56) daraufhin: „Aber Sie hätten den Bericht auch schon veröffentlichen können. Er liegt ja seit Januar 2025 vor, da waren Sie noch Minister.“ Lauterbachs Erklärung: „Das ist nicht ganz falsch, aber der Bericht wurde ja noch geprüft. Ich hatte darum gebeten, dass der Bericht erst einmal all denjenigen vorgelegt wird, die betroffen sind.“

Lanz überrascht: „Das heißt, Spahn hat ihn gelesen?“ Lauterbach: „Spahn? Weiß ich nicht. Es ging ja nicht um Spahn. Ich bin verantwortlich für meine Mitarbeiter. Wenn die im Bericht vorkommen, muss ihnen die Möglichkeit zur Stellungnahme gegeben werden.“

Keine Fürsorgepflicht gegenüber Spahn

Lanz erstaunt: „Und Spahn nicht?“ Lauterbach: „Er ist doch kein Mitarbeiter von mir gewesen! Ich habe ihm gegenüber keine Fürsorgepflicht.“ Lanz: „Aber er ist doch die zentrale Figur in diesem Bericht. Hat er die Möglichkeit gehabt, sich zu äußern?“ Lauterbach kühl: „Nein, weil es kein Untersuchungsausschuss gegen Jens Spahn gewesen ist.“

Markus Lanz vorwurfsvoll: „Das hat doch mindestens ein politisches Geschmäckle! Es riecht nach Parteitaktik. Wenn es um Aufklärung geht, muss man doch den befragen, der ganz maßgeblich verantwortlich ist!“ Lauterbach unschuldig: „Aber das war nicht die Aufgabe des Berichtes.“

Lauterbachs Argument: „Weder Angela Merkel noch Olaf Scholz noch ich noch Jens Spahn, wir, die politischen Verantwortungsträger, sind befragt worden. Es ging darum, festzustellen: Was ist im Haus, was hat da stattgefunden?“

Lanz noch einmal zu dem Bericht: „Aber Sie haben ihn gelesen. Jens Spahn nicht.“ Lauterbach: „Das weiß ich nicht.“ Sein Vorwurf an die neue Gesundheitsministerin Nina Warken (46, CDU): „Ich verstehe nicht, wieso Frau Warken ihn Jens Spahn nicht zur Verfügung stellt, weil, es würde ihn ja auch nicht dümmer machen.“

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