[ad_1]
Den Leonharts reicht’s mit dem Vorschriften-Wahnsinn! Vater Herbert (68) und Sohn Florian (31) sind Deutschlands erste Firmenchefs, die mit einem Bürokratie-Boykott drohen: Statt Irrsinns-Regeln zu befolgen, würden sie lieber Strafen riskieren.
Florian zu BILD: „Langsam sind wir hilflos. Wir überlegen, in den Bürokratie-Streik zu gehen.“ Junior und Senior führen gemeinsam die Farb-Firma Maleco in Hamburg (55 Mitarbeiter). In 135 Jahren hat das Familienunternehmen viel erlebt – die Vorschriften-Flut aber war noch nie so schlimm. „Und es kommen immer neue dazu“, klagt der Jung-Chef.
Beispiel: 2023 mussten 17-mal u. a. Mitarbeiterkosten und Produktionsmengen ans Statistische Bundesamt geschickt werden, das kostete jedes Mal einen Arbeitstag. Der Leonhart-Junior knallhart: „Hier überlegen wir, ob es nicht sinnvoller ist, einfach eine Strafzahlung zu riskieren.“
Maleco (Max Leonhart & Co.) produziert Farben für Industrie und Privathaushalte
Insgesamt 100 000 Euro gingen bei Maleco im vergangenen Jahr nur für Bürokratie drauf. Deutschlandweit waren es 67 Milliarden Euro – eine Milliarde mehr noch als 2023! Kosten verursachte z. B. die jährliche Prüfung von Elektronikgeräten (u. a. Radio, Kaffeemaschine) durch einen zugelassenen Elektriker.
Und für Herbst bahnt sich schon das nächste Vorschriften-Ungetüm an: das neue IT-Sicherheitsgesetz von Innenministerin Nancy Faeser (54, SPD). Dadurch sollen Firmen besser vor Cyberangriffen geschützt werden. Leonhart begrüßt den Ansatz, warnt aber vor neuen Dokumentationspflichten. „Dafür braucht es eigentlich wieder zusätzliches Personal.“
Maleco hat sechs Standorte in Norddeutschland, u. a. hier in Hamburg
Und: Unterlaufen dem Firmen-Chef beim Regeln-Befolgen Fehler, droht die Haftung mit dem Privatvermögen. Für Leonhart eine „ganz heftige Nummer“. Er kritisiert, die Eigenverantwortung gehe völlig verloren. „Der Staat sollte mich nicht erziehen, wie ich mein Unternehmen zu führen habe.“
Auch Marie-Christine Ostermann, Chefin der Familienunternehmer, mahnt: „Die Bundesregierung sollte mehr auf das Eigeninteresse der betroffenen Unternehmen vertrauen.“ Die persönliche Haftung sei „unverhältnismäßig“.
Der Leonhart-Junior fassungslos: „Es kommt mir so vor, als wenn kleine Unternehmen in Deutschland nicht mehr erwünscht sind.“
[ad_2]
Apsny News


2. Bundesliga: Neue Vorwürfe! Dynamo Dresden droht nächster Krach | Sport
Wegen Betrugsfällen: EU ermittelt gegen Reiseportal Booking.com | Politik
VfB Stuttgart: 7-mal Note 2, zweimal Note 4! Starker VfB-Auftritt gegen Atletico | Sport
Traditionsfirma aus Biberach: Maschinenbauer Vollmer meldet Insolvenz an | Politik
Vertrag für vier Jahre: Deutscher Konzern steigt groß ins Skispringen ein | Sport
Zwischenfall vor Rügen: Tanker mit Öl aus Russland treibt auf der Ostsee | Politik
Die 11 des Tages – Dieses Díaz-Video müssen Bayern-Fans sehen