„Team ist eine Einheit“: Warum Terhaar an seine Preußen glaubt | Sport

23.04.2025 - Çarşamba 16:38

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Zweitliga-Neuling Münster im harten Kampf ums Überleben. Vier Spiele sind's noch, die über Klassenerhalt, Relegation oder Direkt-Runter entscheiden. Natürlich weckt diese knifflige Situation bei Jochen „Jockel“ Terhaar (63) Erinnerungen an 1991, als er mit den „Adlerträgern“ selbst letztmals in die Oberliga (3. Liga) abstürzte...

„Team ist eine Einheit.“ Warum Terhaar an seine Preußen glaubt!

Mit seinem Sport-Club ist er nach wie vor eng verbunden. Der frühere Mittelfeld-Profi (154 Zweitliga-Einsätze für Wattenscheid und Münster), der in der damaligen Abstiegs-Saison 32 von 36 Spielen bestritt, sitzt heute als ergänzendes Mitglied im Aufsichtsrat und gehört außerdem zum Ausschuss Sport.

Terhaar vor dem heißen Liga-Endspurt: „Obwohl Braunschweig auf dem sicheren 15. Tabellenrang schon fünf Punkte mehr hat, ist auch der für uns noch möglich. Weil wir eine Mannschaft haben, die sich als Einheit präsentiert. Alles für das gemeinsame Ziel raushaut.“

Jochen „Jockel“ Terhaar (r.) trug 108 Mal das Trikot der Preußen, darunter 54 Spiele in der 2. Liga

Jochen „Jockel“ Terhaar (r.) trug 108 Mal das Trikot der Preußen, darunter 54 Spiele in der 2. Liga

Foto: imago sportfotodienst

Ganz anders als vor 34 Jahren. „Da hatten wir eine Truppe, die von ihrem Potenzial her leicht und locker einen guten Platz im Mittelfeld der Tabelle hätte erreichen können. Ja – vielleicht sogar müssen,“ erinnert sich Terhaar und fährt fort, ,aber wir sind leider nicht in eine Richtung marschiert. Viele haben ihr eigenes Ding gemacht, es fehlte der Respekt untereinander.“

Eine „tödliche Mischung.“ Vor der laufenden Saison war indes klar, dass Preußen von Beginn an zum Kreis der Abstiegs-Anwärter zählen würde. Für viele sogar erster Kandidat war. Nicht zuletzt wegen des vermeintlich schwächsten Kaders, der in der Marktwerttabelle mit 12,5 Millionen Euro das Schlusslicht bildet. Zum Vergleich: Der 1. FC Köln, am Vorsonntag klarer 3:1-Sieger im direkten Duell, grüßt als Spitzenreiter mit 61,30 Millionen Euro.

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Quelle: BILD

„Trotzdem,“ so Terhaar, „bin ich überzeugt, dass in dieser 2. Liga jeder jeden schlagen kann. Wichtig ist, dass unsere Jungs weiterhin an sich Glauben und die ausstehenden Begegnungen mit breiter Brust bestreiten.“ Und weiter: „Ihr Blick muss jetzt nur nach vorn gehen. Darüber nachzudenken, wo möglicherweise in der Vergangenheit leichte Punkte verspielt wurden, bringt überhaupt nichts mehr. Vier Spiele sind's noch und 12 Zähler zu vergeben. Die ersten Drei davon am Samstag gegen Darmstadt. Nur darum geht‘s.“

Wenn er zurückdenkt, fällt ihm noch ein weiterer Fehler ein. „Nachdem wir 1989 aufgestiegen sind, haben wir im ersten Zweitliga-Jahr vor allem Spieler auf dem Feld gehabt, die diesen Erfolg mitverantwortet haben. Dafür gebrannt haben. In der zweiten Saison kamen dann zu viele von außen dazu. Das hat den Geist der Truppe verändert. Zum Nachteil.“

Auf „Urgestein“ Simon Scherder (l.) und Durchmarsch-Kapitän Marc Lorenz (r.) setzt Jochen Terhaar im Liga-Endspurt große Hoffnungen

Auf „Urgestein“ Simon Scherder (l.) und Durchmarsch-Kapitän Marc Lorenz (r.) setzt Jochen Terhaar im Liga-Endspurt große Hoffnungen

Foto: Marco Steinbrenner/DeFodi Images

Umso wichtiger sind für ihn auch diesmal die Durchmarsch-Helden, die es von der Regionalliga bis ins deutsche Fußball-Unterhaus geschafft. Wie Kapitän Marc Lorenz (36) oder gerade auch Simon Scherder (32), der für Terhaar – aufgrund seiner 13-jährigen Zugehörigkeit zum Profi-Team – wie kein Zweiter für Preußen steht. Terhaar: „Sie wissen am besten, worum es geht und müssen vorangehen. Dann haben wir eine realistische Möglichkeit, auch nächstes Jahr noch zweitklassig zu sein. Zur Not über den Umweg der Relegation.“

● Wie alle Erst- und Zweitligisten haben auch die Preußen inzwischen von der Deutschen Fußball-Liga (DFL) „grünes Licht“ für die Lizenzierung erhalten. Ohne Bedingungen. Mit lediglich drei Auflagen, die allesamt das Stadionprojekt betreffen. Und laut Finanz-Geschäftsführer Dr. Markus Sass (42) problemlos zu erfüllen sind.

Besonders positiv: Für die Planung des Kaders wären rund 2,5 Millionen Euro mehr als im letzten Jahr zur Verfügung. Die Lizenz-Erteilung für die 3. Liga steht indes noch aus.

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