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Terror: Anschlag mit Drohne auf belgischen Premier De Wever vereitelt | Politik
09.10.2025 - Perşembe 17:42
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Schock in Belgien! Premierminister Bart De Wever war offenbar das Ziel eines geplanten Kamikaze-Drohnenangriffs.
Wie die belgische Zeitung „De Standaard“ berichtet, hat die Bundesanwaltschaft eine mutmaßliche dschihadistische Terrorzelle in Antwerpen zerschlagen. Drei Jugendliche wurden festgenommen. Zwei von ihnen sitzen nun in U-Haft.
Das entdeckten die Ermittler im Fall De Wever
Bei Razzien im Antwerpener Stadtteil Deurne, nur wenige hundert Meter von De Wevers Privatadresse entfernt, stießen Ermittler auf einen selbstgebauten Sprengsatz, der den Angaben zufolge nicht einsatzfähig war. Außerdem fanden die Beamten Stahlkugeln und einen 3D-Drucker, mit dem offenbar Bauteile für eine Kamikaze-Drohne hergestellt werden sollten.
Nach Angaben der Ermittler wollten die Tatverdächtigen eine Drohne mit Sprengstoff beladen und auf De Wevers Haus steuern. Die Ermittlungen laufen wegen des Verdachts eines versuchten terroristischen Mordes und Beteiligung an Aktivitäten einer terroristischen Vereinigung, schreibt „De Standaard“.
Zwei der Verdächtigen gelten als radikalisiert, einer soll tschetschenischer Abstammung sein. „De Standaard“ schreibt von einem „dschihadistisch“ motivierten Anschlag. Ein dritter junger Mann wurde demnach wieder auf freien Fuß gesetzt.
Nicht der erste Anschlagsversuch
Schon 2023 war Bart De Wever – damals noch Bürgermeister von Antwerpen – Ziel eines vereitelten Terrorplans. Fünf Männer wurden deswegen zu Haftstrafen von bis zu 13 Jahren verurteilt. Im Berufungsverfahren reduzierte das Gericht die Strafen: Der Haupttäter erhielt sechs Jahre Haft, die übrigen zwischen drei und viereinhalb Jahren. Die Richter sahen zwar Vorbereitungshandlungen, aber keinen unmittelbar bevorstehenden Angriff.
Vor wenigen Tagen sorgte auch ein verdächtiges Paket vor seinem Haus kurzzeitig für Aufregung – es stellte sich allerdings als harmlos heraus. Die Sicherheitsbehörden sehen laut „De Standaard“ derzeit keinen akuten Handlungsbedarf, zusätzliche Schutzmaßnahmen für den Premier wurden nicht angeordnet.
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