Traumstart für Carl Zeiss Jena: Fünf Neue, vier Tore, drei Punkte | Sport

27.07.2025 - Pazar 14:40

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Carl Zeiss Jena startet mit einem echten Ausrufezeichen in die neue Regionalliga-Saison. Die Thüringer gewannen auswärts beim SV Babelsberg 03 deutlich mit 4:1 und übernehmen damit die Tabellenführung.

FCC-Trainer Volkan Uluc setzte zum Saisonauftakt auf fünf Neuzugänge in der Startelf: Kevin Lankford, Moritz Fritz, Manasse Eshele, Malik Talabidi und Patrick Weihrauch durften von Beginn an ran – und rechtfertigten das Vertrauen.

Bereits in der ersten Halbzeit präsentierte sich der FC Carl Zeiss in Topform. Mit aggressivem Powerfußball setzte Jena die Gastgeber früh unter Druck – kratzte, biss, drückte und belohnte sich schnell.

In der 21. Minute schickte Sören Redemann mit einem langen Ball Manasse Eshele auf die Reise. Der Stürmer lief allein auf den ehemaligen FCC-Schlussmann Maximus Babke zu, wurde von diesem im Strafraum gefoult. Den fälligen Elfmeter konnte Eshele zunächst nicht verwandeln – Babke parierte – doch Kevin Lankford schaltete am schnellsten und netzte im Nachschuss zum 1:0 ein.

Nur zehn Minuten später erhöhte Jena: Nils Butzen setzte sich auf der rechten Seite im Zweikampf durch und flankte präzise ins Zentrum, wo Eshele nur noch einschieben musste (31.). Kurz vor dem Halbzeitpfiff sorgte Alexander Prokopenko für den 3:0-Pausenstand. Nach einem Luftduell mit Nino Lessel und Babels Keeper Babke behielt er die Oberhand und köpfte ein (45.).

Trainer Volkan Uluc konnte mit dem Start seiner Jenaer zufrieden sein

Trainer Volkan Uluc konnte mit dem Start seiner Jenaer zufrieden sein

Foto: Bild13

Auf Babelsberger Seite fiel vor allem Daniel Frahn auf – allerdings nicht sportlich. Der Ex-Stürmer ist nach seinem Karriereende in den Trainerstab der Brandenburger gewechselt und sah wegen Meckerns die Gelb-Rote Karte.

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Quelle: BILD/Instagram @alishalehmann7

Hessel kontert Wegener und macht alles klar

Nach der Pause kam Babelsberg stärker aus der Kabine. In der 49. Minute drangen die Brandenburger über die rechte Seite bis zur Grundlinie vor. Eine scharfe Hereingabe musste Paul Roman Wegener nur noch über die Linie drücken – der Anschlusstreffer.

Jena ließ sich jedoch nicht aus dem Konzept bringen: In der 62. Minute schlug Lankford eine Ecke präzise in den Strafraum, wo Maxime Hessel zum 4:1-Endstand einköpfte – unhaltbar für Babke.

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