Trotz Hass-Pulli: Grüne-Jugend-Chefin darf weiter in den Bundestag | Politik

08.07.2025 - Salı 16:46

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Berlin – Ihr Hass-Pulli löste nicht nur im politischen Berlin Empörung aus!

Grünen-Jugend-Sprecherin Jette Nietzard zeigte sich am 23. Mai auf dem Weg in den Bundestag stolz mit einem Sweater, auf dem in großen Lettern „ACAB“ prangte – das berüchtigte Kürzel für „All Cops Are Bastards“ (deutsch: „Alle Polizisten sind Bastarde“).

Eine schallende Ohrfeige für Deutschlands Polizei. Und was folgte auf den Skandal? Nichts! Nietzard kommt offenbar ungeschoren davon.

Zum Verständnis: In linken Kreisen wird der Ausspruch gern als angeblich legitime Polizei-Kritik verkauft. In Wahrheit aber diffamiert er pauschal eine ganze Berufsgruppe, stellt alle Polizisten unter Generalverdacht. Linksextremisten rechtfertigen damit Gewalt gegen Polizisten.

Der ungenierte Hass-Auftritt der 26-Jährigen empörte nicht nur Bürger, sondern rief auch die Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (52, CDU) auf den Plan. In einem Schreiben, versendet im Auftrag von Klöckner an die Grünen-Fraktion, wurden Nietzard entsprechende Sanktionen angedroht – bis zum Entzug des Hausausweises.

So präsentierte sich die Jung-Grüne auf „Instagram“: mit Reichen-Hass auf der Kappe und Polizei-Hass auf dem Pulli

So präsentierte sich die Jung-Grüne auf „Instagram“: mit Reichen-Hass auf der Kappe und Polizei-Hass auf dem Pulli

Foto: Jette Nietzard/Instagram

Nun doch die Kehrtwende: Jette Nietzard darf ihren Bundestagsausweis offenbar behalten, wie die Bundestagsverwaltung dem „Tagesspiegel“ bestätigte.

Parlament rudert zurück

Ein Sprecher der Bundestagsverwaltung erklärte gegenüber dem Tagesspiegel: Ein Entzug des Ausweises sei „nicht für erforderlich gehalten“ worden. Die Begründung für die Kehrtwende: Nietzards Kleidung sei außerhalb des Bundestagsgebäudes getragen worden.

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