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Trump an Maduro: „Wenn er hart durchgreift, wird es das letzte Mal sein“ | Politik
24.12.2025 - Çarşamba 23:58
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Washington (USA) – Unmissverständliche Ansage an Nicolás Maduro: US-Präsident Donald Trump hat den Venezuela-Despoten davor gewarnt, gegen die USA vorzugehen. Gleichzeitig verstärken die USA ihre militärische Präsenz in der Karibik.
Am Montagabend (Ortszeit) beantwortete Trump in seiner Residenz Mar-a-Lago in Palm Beach (US-Bundesstaat) die Fragen von Reportern. Einer fragte bei einem Thema, das seit Ende November Schlagzeilen macht, direkt nach: Ist es letztlich das Ziel der US-Regierung, Maduro aus dem Amt zu treiben?
„Nun, ich denke, darauf liefe es wahrscheinlich hinaus. Ich kann es ihm nicht vorschreiben. Es liegt an ihm, was er tun will. Ich denke, es wäre klug von ihm, das zu tun. Aber wir werden es sehen“, antwortete Trump. Er betont: „Er kann tun, was immer er will, das ist in Ordnung (...).“ Was hier so harmlos klingt, fing der US-Präsident gleich mit einer knallharten Ansage wieder ein: „Wenn er etwas unternimmt, wenn er hart durchgreift, wird es das letzte Mal sein, dass er dazu in der Lage ist.“ Er präzisierte: „Wir haben eine riesige Flotte für ihn. Die größte, die wir je hatten, und mit Abstand die größte, die wir jemals in Südamerika hatten.“
Er lacht, lässt sich nichts anmerken: Nicolás Maduro (63) am 22. Dezember bei der Wirtschafts- und Industriemesse Expo Motores Productivos in Caracas (Venezuela). Hinter den Kulissen, so berichtet es die „New York Times“, soll es anders aussehen und Maduro seine Sicherheitsvorkehrungen aus Angst vor einem Übergriff verschärft haben
USA erhöhen Zahl ihrer Kriegsschiffe in der Karibik
Derweil erhöht der US-Präsident auch militärisch den Druck auf Venezuela. Laut einem Bericht des „Wall Street Journal“ haben die USA diese Woche eine große Zahl von Spezialoperationsflugzeugen (darunter zehn CV-22-Osprey-Flieger), Truppen und Ausrüstung in die Karibik verlegt. Das Magazin bezieht sich dabei auf Aussagen von US-Beamten und öffentlich zugängliche Flugverfolgungsdaten. Laut US-Medienberichten befinden sich elf oder zwölf US‑Kriegsschiffe in der Karibik.
US-Präsident Donald Trump kündigte am 22. Dezember in Palm Beach (USA) die neue „Golden Fleet“-Initiative der US-Marine an und stellte dabei eine neue Klasse von Kriegsschiffen vor
Wie das United States Central Command letzte Woche bekannt gab, befinden sich mittlerweile 15.000 Soldaten in der Region. Trump ordnete zudem eine, wie er es nannte, „vollständige Blockade“ aller sanktionierten Öltanker an, die Venezuela anlaufen oder verlassen. Damit zielt er auf die Haupteinnahmequelle der Regierung Venezuelas ab.
▶︎ Washington verteidigt sein Vorgehen gegen Venezuela als Kampf gegen Drogenhandel und organisierte Kriminalität. Trump beschuldigt die Regierung in Caracas, als Terrororganisationen eingestufte Drogenkartelle zu unterstützen und eine Bedrohung für die Sicherheit der USA zu sein.
Zoff im UN-Sicherheitsrat
Angesichts der eskalierenden Spannungen kam es in einer Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrats zu einem Schlagabtausch. Auf der einen Seite: der US-Botschafter bei den Vereinten Nationen, Mike Waltz (51). Er erklärte, Nicolás Maduro sei kein legitimer Präsident, sondern ein Krimineller, der die Einnahmen aus dem Verkauf von Öl in Drogengeschäfte stecke. Auf der anderen Seite: der russische Vertreter bei den UN, Wassili Nebensja (63). Er warf den USA das Verhalten eines „Cowboys“ vor. Die Blockade verstoße gegen zentrale Normen des Völkerrechts und die UN-Charta.
Venezuela selbst wies die Vorwürfe der USA zurück und beschuldigte Washington, einen „illegalen Blockadekrieg“ zu führen. Dieser ziele auf einen Sturz der Regierung und die Kontrolle über die großen Ölreserven Venezuelas ab.
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