Trump erlässt Migranten-Bann für 19 Länder: Alle Anträge auf Eis gelegt | Politik

Washington – Es ist ein drastischer Schritt mit weitreichenden Konsequenzen: Die US-Einwanderungsbehörde USCIS hat unter Anweisung der Trump-Regierung sämtliche Einwanderungsanträge aus 19 Ländern vorläufig gestoppt.
Betroffen sind Menschen aus Staaten, für die bereits Einreisebeschränkungen galten. Laut einem vierseitigen Dokument der Einwanderungsbehörde wurde die Maßnahme ergriffen, um die „nationale Sicherheit zu schützen und zu wahren“.
Überprüfungen von bereits Eingereisten angeordnet
Die Einwanderungspause betrifft sowohl Green-Card-Anträge als auch laufende Verfahren zur US-Staatsbürgerschaft. Über 1,4 Millionen Menschen könnten laut USCIS von dem Stopp betroffen sein. Auch alle bereits Eingereisten sollen einer zusätzlichen Prüfung unterzogen werden.
Hintergrund des Migranten-Banns: Vergangene Woche wurde in Washington D.C. die Nationalgardistin Sarah Beckstrom (20) bei einer Patrouille erschossen, ein zweiter Soldat schwer verletzt. Der Täter, ein Afghane, war während der Biden-Regierung legal eingereist und hatte später unter der Trump-Administration Asyl erhalten.
Sie ließ ihr Leben im Dienste des Landes: Die Soldatin Sarah Beckstrom (20) wurde am Mittwoch vergangener Woche in Washington D.C. von einem Afghanen erschossen
Bereits im Juni hatte Trump per Dekret die Einreise für Staatsangehörige aus zwölf Ländern komplett verboten und für sieben weitere massiv eingeschränkt. Jetzt folgt der nächste Schritt: Kein Antrag wird mehr bearbeitet – bis auf Weiteres.
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