Trump sauer! Bischöfin attackiert ihn in der Kirche | Politik

23.01.2025 - Perşembe 05:15

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Dieser Gottesdienst lief nicht nach Plan. Zumindest nicht, wenn es nach Donald Trump und seiner Entourage geht.

Am zweiten Tag seiner Amtszeit besuchte Trump mit seinem Vize J.D. Vance und seiner Familie die Washington National Cathedral. Diese Gelegenheit nutzte Mariann Edgar Budde, um in ihrer Predigt ausführlich vor Trumps Politik zu warnen.

Republikaner werfen ihr „Woke“-Ideologie vor, denn die Geistliche prangerte offen Donald Trumps Umgang mit nicht-heterosexuellen Menschen und illegalen Migranten an.

Trump mit First Lady Melania (54), seinem Vize J.D. Vance (40) und dessen Ehefrau Usha (39) beim Gottesdienst

Trump mit First Lady Melania (54), seinem Vize J.D. Vance (40) und dessen Ehefrau Usha (39) beim Gottesdienst

Foto: CHARLY TRIBALLEAU/AFP

▶︎ „Im Namen unseres Gottes bitte ich Sie, Erbarmen mit den Menschen in unserem Land zu haben, die jetzt Angst haben. Es gibt schwule, lesbische und Trans-Kinder in demokratischen und republikanischen (...) Familien, einige von ihnen fürchten um ihr Leben.“

DENN: Trump beendete die Diversitäts-Programme der Regierung, will zwei Geschlechter (männlich und weiblich) anerkennen und Sonderregelungen für Transpersonen in Bundesgefängnissen aufheben.

Vance warf seinem Chef immer wieder fragende Blicke zu. Trump versuchte, sich nichts anmerken zu lassen

Vance warf seinem Chef immer wieder fragende Blicke zu. Trump versuchte, sich nichts anmerken zu lassen

Foto: CHARLY TRIBALLEAU/AFP

▶︎ „Vielleicht sind sie keine Bürger oder haben nicht die richtigen Dokumente, aber die große Mehrheit der Einwanderer sind keine Kriminellen.“ UND: „Ich bitte Sie, Herr Präsident, um Erbarmen mit denen in unseren Gemeinschaften, deren Kinder Angst haben, dass ihre Eltern weggenommen werden.“

DENN: Trump plant die Massenabschiebung illegaler Migranten aus den USA. Die Grenze zu Mexiko soll geschlossen werden.

Bischöfin Budde bei der Predigt

Bischöfin Budde bei der Predigt

Foto: AP

Kritiker werfen Trump vor, die Rechte von Minderheiten einzuschränken. Unterstützer sagen, dass Trumps Trans-Pläne die Rechte von Frauen stärken, während seine Migrationspolitik die USA sicherer machen.

Trump: „Ich fand den Gottesdienst nicht gut“

Die Mitglieder des Trump-Clans kämpften darum, keine Miene zu verziehen. Doch das gelang nur mittelmäßig. Immer wieder schauten sie betreten zu Boden, wechselten genervte Blicke, lächelten verschmitzt oder zogen leicht die Augenbrauen hoch.

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Nach dem Gottesdienst machte Trump seinem Ärger Luft. Von Reportern auf die Veranstaltung angesprochen, erklärte der wiedergewählte US-Präsident: „Nicht besonders aufregend, oder? Ich fand den Gottesdienst nicht gut. Nein... Sie können es viel besser machen.“

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