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Trumps Kriegsminister kündigt an: Starten Militäroperation! | Politik
14.11.2025 - Cuma 11:32
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Washington – Kriegstrommeln in der Karibik!
Nach Angriffen in der Karibik und im Pazifik hat der amerikanische Verteidigungsminister Pete Hegseth eine neue Militäroperation gegen „Narko-Terroristen“ bekannt gegeben. Der Einsatz trage den Namen „Southern Spear“ (Südlicher Speer), erklärte Hegseth am Donnerstag im Onlinedienst X. „Diese Mission verteidigt unser Heimatland, beseitigt Narko-Terroristen aus unserer Hemisphäre und schützt unser Heimatland vor Drogen, die unsere Bevölkerung töten“, schrieb er weiter.
Wann schlägt das US-Militär zu? Was soll die Operation umfassen? Wie unterscheidet sie sich von den bereits ausgeführten Militäraktionen in der Region? Dazu gab Hegseth, der sich neuerdings „Kriegsminister“ nennt, nichts bekannt.
Blick von der Brücke auf das Flugdeck beim Start von F-18 Jets vom US-Flugzeugträger USS Gerald R. Ford beim NATO-Manöver „Neptune Strike“ im September
Trump hat laut US-Medien noch nicht final entschieden
Auf die Frage nach der genauen Art der Militäroperation verwies ein Pentagon-Sprecher lediglich auf Hegseths X-Beitrag.
US-Präsident Donald Trump an Bord der Air Force One
CBS News berichtete am Mittwoch, dass hochrangige Militärvertreter US-Präsident Donald Trump aktualisierte Optionen für mögliche Operationen in Venezuela vorgelegt hätten, darunter auch Angriffe auf Land. Der Bericht schränkt jedoch ein, dass Trump – der sich laut dem Weißen Haus am Wochenende in Mar-a-Lago (Florida) aufhalten wird – noch keine finale Entscheidung getroffen habe.
Eskalation in der Karibik
Seit Monaten zerstören die USA in der Karibik und im Pazifik vermeintliche Drogenschmuggler-Boote – meist per „MQ-9-Reaper“-Drohnen und „Hellfire“-Raketen. Fast 80 Menschen wurden bei Trumps neuem „Krieg gegen die Drogen“ getötet, 21 Boote versenkt.
Die Kampagne löste in Washington und anderen Staaten eine Debatte über die Legalität der Angriffe aus. Trump begründete sie damit, Drogentote in den USA verhindern zu wollen.
Bei Raketenangriffen auf mutmaßliche Drogenboote wurden fast 80 Menschen getötet
Briten verweigern Hilfe
Bereits am Mittwoch berichtete CNN, dass Großbritannien keine Geheimdienstinformationen mehr mit den USA über mutmaßliche Drogenhandelsschiffe in der Karibik austauscht, weil man sich nicht an amerikanischen Militärschlägen beteiligen wolle und die Angriffe für illegal hält.
Kriegsziel Venezuela?
Doch die nun überwältigende Präsenz der US-Streitkräfte deutet auf eine dramatische Ausweitung des Konflikts hin. Primäres Ziel: Venezuela und dessen autoritärer Präsident Nicolás Maduro (62), auf den die USA bereits ein Kopfgeld von 50 Millionen Dollar ausgesetzt haben. Trump nennt ihn einen „illegalen Drogenschmuggler“.
Vor wenigen Tagen traf der größte atombetriebene Flugzeugträger der Welt, die USS Gerald R. Ford, begleitet von mehreren Zerstörern und einem Atom-U-Boot, in der Region ein, teilte das Pentagon mit. 90 weitere Kampfflugzeuge stehen jetzt bereit, 4000 Soldaten sind einsatzbereit.
Schon seit August operieren dort drei Zerstörer (USS Gravely, USS Jason Dunham und USS Sampson) sowie P-8-Aufklärungsflugzeuge. Auf amerikanischen Stützpunkten sind zusätzlich F-35B-Jets und amphibische Einheiten mit rund 4500 Soldaten einsatzbereit.
Der größte atombetriebene Flugzeugträger der Welt, die USS Gerald R. Ford, ist schon in der Gegend
Schläge gegen das „Kartell der Sonnen“?
Erste Ziele – falls Trump tatsächlich den Angriffsbefehl geben sollte – könnten laut dem „Wall Street Journal“ Stützpunkte des Drogenkartells „Cartel de los Soles“ („Kartell der Sonnen“) sein, das unter dem Schutz von Maduro und Teilen des Militärs operiert.
Der venezolanische Machthaber rief zuletzt zur Massenmobilisierung seiner Land-, Luft- und Marineeinheiten auf. Maduro drohte zudem, das Land werde sich mit 5000 Raketen russischer Bauart verteidigen.
Venezuelas Diktator Nicolás Maduro (r.) fürchtet um sein Regime, ruft Trump zu „Frieden, Frieden und nochmals Frieden“ auf
Doch als er bei einem öffentlichen Auftritt von einem CNN-Reporter gefragt wurde, ob er eine Botschaft an Trump habe, reagierte er überraschend demütig: „Bitte Frieden!“
Krieg gegen Schmuggler: Trump lässt Drogen-Boot bombardieren
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