Union Berlin: Frauenchefin Jennifer Zietz will in die Champions League | Sport

02.05.2025 - Cuma 05:31

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Das Köpenicker Märchen ist noch nicht auserzählt!

Die Frauen des 1. FC Union Berlin haben Historisches geschafft: den direkten Durchmarsch von der Regionalliga in die Frauen-Bundesliga. In der kommenden Saison spielen sie in der Alten Försterei – wie die Männer auf höchstem Niveau. Geschäftsführerin Jennifer Zietz (41) blickt mit Spannung auf das neue Kapitel und hat ambitionierte Ziele!

Was wollen die Unionerinnen nächste Saison in der Bundesliga erreichen?

Zietz: „Wir wollen in der Bundesliga ankommen. Es ist ein großer Schritt zwischen zweiter und erster Liga, sportlich eine ganz andere Hausnummer. Unser Ziel ist daher, uns zu etablieren und vielleicht ins Mittelfeld zu kommen.“

Wie groß darf in Köpenick geträumt werden?

„Ich habe die Männer in der Champions League spielen sehen, ich habe es selbst als Sportlerin erleben dürfen. Ich möchte diese Hymne irgendwann auch bei den Frauen in der Alten Försterei hören.“

Wer sind die Stars in der Mannschaft?

„Ganz klar unsere Kapitänin Lisa Heiseler (26), die einen Riesensprung gemacht hat, sowohl persönlich als auch sportlich. Als eines des Gesichts der aktuellen Mannschaft ist sie den Weg von der Regionalliga bis zum Aufstieg mitgegangen und schon so lange im Verein. Aber auch unsere Zwillinge Katja und Dina Orschmann (27) sind mit Union groß geworden. Es ist schön, dass sie jetzt die Bundesliga erleben dürfen.“

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Auf welche Partien freut man sich in Köpenick besonders?

„Nächste Saison spielen wir bei den Großen mit, deshalb freue ich mich auf jedes Bundesligaspiel. Neben den Bayern, die natürlich eine Hausnummer sind, gibt es Wolfsburg, Frankfurt und Bremen, die dieses Jahr im Pokalfinale standen. Mannschaften gespickt mit internationalen Spielerinnen, das ist schon cool.“

Der Aufstieg der Union-Frauen ist kein Zufall. Im Sommer 2023 professionalisierte der Verein seine Frauenabteilung, verpflichtete die Ex-Potsdamerin Zietz als Chefin und stattete alle Spielerinnen mit Profiverträgen aus. Zudem holte Union gezielt Spielerinnen mit Erst- und Zweitliga-Erfahrung – ein Erfolg, der die „Eisernen Ladies“ jetzt in die Bundesliga führte.

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