Union Berlin: Trainer Bo Svensson knöpft sich die Mannschaft vor | Sport

18.08.2024 - Pazar 11:59

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Noch viel Sand im Getriebe!

Unions qualvoller Pokalauftritt beim 1:0 in Greifswald bereitet Grund zu Sorge. Viel Krampf, wenig Zwingendes. Ein Klassenunterschied war lange Zeit nicht zu erkennen. Die Berliner blieben beim Regionalligisten größtenteils blass und uninspiriert, hinten fehlte es an Abstimmung und klaren Abläufen.

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Quelle: AP / X:@OLYAN15K

Entsprechend besorgt zeigte sich hinterher Trainer Bo Svensson (45): „Ich habe das nicht kommen sehen, die Kurve ging zuletzt nach oben. Wir müssen schnell viel besser werden, als das, was wir heute gezeigt haben.“

Kapitän Trimmel: So holen wir in Mainz nichts

Deutliche Worte, die eine Woche vor Bundesliga-Start nicht gerade Hoffnung auf Punkte in Mainz schüren. „Wenn wir so dort spielen, ist da nichts holen. Wir wissen, dass noch ein ordentliches Stück Arbeit vor uns liegt“, sagt Kapitän Christopher Trimmel (37).

Klar ist: Svensson wähnte sein Team in der Entwicklung schon einen Schritt weiter und muss nun erkennen, dass seine Spieler das laufintensive 3-4-3-System noch nicht in dem Maß verinnerlicht haben, wie er sich das vorstellt.

Svensson: „Wir waren zu langsam im Kopf, hatten kein Verständnis dafür, was wir defensiv und offensiv gebraucht hätten. So haben wir uns die Probleme noch größer gemacht.“

Union agierte zu behäbig, spielte zu kompliziert und ideenlos nach vorn. Es fehlte an Laufwegen in die Tiefe, um Räume zu eröffnen und das Spiel breit zu ziehen. Stoßstürmer Jordan (28) wurde durch Flanken oder langen Bällen nur selten in Szene gesetzt, stand beinahe komplett in der Luft.

Svensson kündigte an, das Spiel nun kritisch aufzuarbeiten, damit es am Samstag (15.30 Uhr, Sky) bei Ex-Klub Mainz auch spielerisch besser läuft.

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