Verrückte Zahl aus Los Angeles: Hier ist man mit 100.000 Dollar Geringverdiener | Politik

07.09.2025 - Pazar 15:29

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Los Angeles (USA) – 100.000 Dollar im Jahr – in Deutschland wären das 85.000 Euro und für viele Familien ein Traum-Einkommen. In Los Angeles reicht es jedoch gerade mal für den Stempel „Geringverdiener“. Wer dort lebt, muss trotz sechsstelligen Einkommens jeden Dollar zweimal umdrehen.

Laut den jüngsten Zahlen des kalifornischen Wohnungsbau-Ministeriums zählt schon eine dreiköpfige Familie mit einem Jahresgehalt von weniger als 109.050 Dollar zu den Niedrigverdienern. Für Singles liegt die Grenze bei 84.850 Dollar. Und das, obwohl das Median-Gehalt sogar darunter liegt! Dieses beziffert die Behörde bei Ledigen auf 74.600 Dollar.

Grund für die kuriose Statistik sind die extrem hohen Lebenshaltungskosten in der kalifornischen Metropole, befeuert durch die Inflation. „Die Wohnkosten saugen die Einwohner aus“, bilanzierte der Finanzverlag Kiplinger schon vor zwei Jahren.

Das in Los Angeles gelegene Hollywood ist Wahlheimat vieler Stars mit großem Portemonnaie. Auch Deutschlands berühmteste Model-Macherin Heidi Klum (52) ist dort zu Hause, gemeinsam mit Ehemann und Tokio-Hotel-Gitarrist Tom Kaulitz (36).

Sie machten Los Angeles zu ihrer Wahlheimat: „Germany’s Next Topmodel“-Jurorin Heidi Klum (52) mit Ehemann Tom Kaulitz (r.) und dessen Zwillingsbruder Bill (beide 36)

Sie machten Los Angeles zu ihrer Wahlheimat: „Germany’s Next Topmodel“-Jurorin Heidi Klum (52) mit Ehemann Tom Kaulitz (r.) und seinem Zwillingsbruder Bill (36)

Foto: FilmMagic

„100.000 Dollar war lange Zeit eine magische Zahl“

Auch in weiteren Gegenden Kaliforniens gilt man seit Kurzem trotz nahezu sechsstelliger Gehälter als einkommensschwach: Orange County (Grenze: 94.750 Dollar), Santa Barbara (Grenze: 98.850 Dollar) und San Diego (Grenze: 92.700 Dollar). In den drei Regionen stieg die Geringverdiener-Grenze innerhalb von fünf Jahren zwischen 32 und 48 Prozent!

Der Medianpreis für Einfamilienhäuser liegt in den drei Countys inzwischen bei einer Million Dollar. Weil Wohnraum knapp und die Nachfrage hoch ist, explodieren auch die Mieten. In Los Angeles sind in den vergangenen zwölf Jahren rund 200.000 Wohnungen vom Markt verschwunden, die einst unter 1000 Dollar Miete kosteten.

„Für Generationen von Amerikanern war 100.000 Dollar lange Zeit eine magische Zahl. Es galt als Jahreseinkommen, das bedeutete: Du hast es geschafft. Du bist erfolgreich“, heißt es in einem Bericht des Kredit-Instituts „LendingTree“. Doch diese Zeiten sind vorbei. Die Experten sagen: „In 25 der 100 größten Metropolen dieses Landes reicht ein sechsstelliges Haushaltseinkommen nicht aus, um die Grundbedürfnisse zu decken.“

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