Vertauschte Rollen im ARD-Talk: Kretschmer führt Maischberger vor | Politik

05.07.2024 - Cuma 13:20

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Das hatte sie sich wohl ganz anders gedacht. Sie wollte ihren Gast grillen und landete selbst auf dem Rost...

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (49, CDU) hat bei Sandra Maischberger (57) einfach mal den Spieß umgedreht: Wann immer ihn die ARD-Talkmasterin in die Ecke drängen wollte, konterte er sie klassisch aus. Klarer Punktsieg!

Die Grünen als Spaltpilz

Anlass für Maischbergers heftige Attacke: Kretschmers Kritik an der Ampel, besonders an den Grünen. „Völlig überdreht, dieses Heizungsgesetz!“, wetterte der Ministerpräsident. „Die Bauern gegen sich aufzubringen! Die haben dieses Land gespalten!“

Sein klares Urteil: „So richtig glaubt niemand mehr daran, dass diese Regierung noch die Kraft hat, die Interessen des Volkes über die eigenen Parteiinteressen zu stellen.“

[-->Ärger bei der Talkmasterin

Im Publikum gab es dafür Applaus, bei der Talkmasterin nicht: „Immer wenn ich über Ihre Regierung spreche, kommen Sie mit der Bundesregierung!“, tadelte sie den Sachsen.

Kretschmers kühle Antwort: „Ich kann nicht ändern, dass die Menschen, wie wir das bei der Europawahl und auch bei anderen Wahlen sehen, da wenig Unterschiede machen!“

Koalition ohne Grüne

Zur Zukunft seiner Regierung aus CDU, SPD und Grünen kündigte der Ministerpräsident an: „Ich möchte gern eine Koalition ohne die Grünen bilden, weil es so nicht weitergeht! Und das muss vor allen Dingen auch für Berlin gelten.“

„Sie versprechen: Wer Kretschmer wählt in Sachsen, kriegt keine Grüne“, verkürzte Maischberger prompt.

Doch Kretschmer ließ sie auch damit abblitzen: „Ich habe gerade was gesagt, und bei dieser Formulierung bleibe ich auch!“

Michael Kretschmer bei Maischberger

Michael Kretschmer bei Maischberger

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Antwort erst nach der Wahl

„Mit wem wollen Sie denn eine Koalition bilden, wenn SPD und Grüne rausfallen?“, wollte die Talkmasterin wissen.

Auch hier: keine Chance! „Da ist nach dem 1. September noch genügend Zeit, darüber zu sprechen“, blockte der Ministerpräsident ab. „Jetzt tue ich das nicht.“

Putin ist der Aggressor

Verschnupft reagierte Kretschmer auf Maischbergers Erkundungen nach Waffenstillstand und Friedensverhandlungen im Ukrainekrieg: „Was sage ich seit zwei Jahren?“, antwortete er sichtlich genervt. „Ich muss mir doch jetzt hier nicht solche Fragen anhören!“

„Doch!“, beharrte die Talkmasterin. „Sie sind gekommen, um Fragen zu beantworten!“

„Was muss ich mir seit zwei Jahren vom Journalisten anhören an Unterstellungen!“, konterte Kretschmer. „Es kann doch nicht sein, dass wir eine Umkehr haben im Deutschen Bundestag! Dass wir, als Präsident Selenskyj im Bundestag gesprochen hat, das Gefühl hatten, die AfD macht diesen Mann verantwortlich für diesen Krieg! Nein, Russland ist der Aggressor!“

[-->Nichts Neues

Kretschmers Sorge: „Es entstehen neue Bündnisse, die wir früher immer als sehr gefährlich angesehen haben, China, Indien, die BRICS-Staaten. Und Sie fragen mich jetzt auch wieder die gleichen Standardsätze!“

„Ich verstehe wirklich nicht, warum Sie so aggressiv geworden sind“, ätzte die Talkmasterin.

Doch der Ministerpräsident wies den Vorwurf energisch zurück: „ich sage Ihnen mit einem sehr freundlichen Gesicht, dass Sie das Gleiche tun wie seit zwei Jahren. Es fällt Ihnen nichts Neues ein!“

Letzte Runde

Maischberger versuchte es trotzdem noch einmal: „Sie wären dafür, sofort aufzuhören mit den Waffenlieferungen an die Ukraine“, urteilte sie.

Wieder falsch! „Das habe ich nicht gesagt!“, wehrte Kretschmer ab. „Das ist eine Unterstellung!“ Die Talkmasterin ruderte eilig zurück: „Sie verwechseln Unterstellung mit Frage!“ Und da ließ Kretschmer auch mal Milde walten: „Ach so, das sollte eine Frage werden...“

Zum Schluss gestand der Ministerpräsident: „Ich freue mich wirklich auf ein Leben nach der Politik. Und dann auch keine Antworten mehr zu geben zu politischen Themen.“

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