Wahl in Brandenburg: Rentner und Nichtwähler retten Woidke | Politik

22.09.2024 - Pazar 19:28

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Sogar der CDU-General Carsten Linnemann (47) machte Brandenburg-MP Dietmar Woidke (62, SPD) ein Kompliment. Seine Glaubwürdigkeit sei ein entscheidender Faktor bei der Wahl gewesen.

Woidke hatte sein politisches Überleben an einen Wahlsieg über die AfD geknüpft. Und exakt DAS war laut ARD-Moderator Jörg Schönenborn (60) ein Faktor bei der Wählergewinnung!

Denn: Rund 57 000 ehemalige Nichtwähler zog es für den knorrigen Woidke in Brandenburg an die Urne (Quelle: infratest Dimap). Auch von den Grünen (halbierten ihr Ergebnis im Land) wanderten 42 000 Stimmen zu ihm, dazu 27 000 von der Linken, 13 000 von der CDU.

Ebenfalls ein bedeutsamer Faktor: Vor allem Menschen über 70 Jahren, also Rentner, retteten die Sozialdemokraten! Denn jeder zweite Senior dieser Gruppe stimmte für die Genossen – acht Prozent rauf im Vergleich zu 2019! Bei Personen zwischen 60 und 69 waren es immerhin noch 36 Prozent (+6)

Zum Vergleich: Bei jungen Wählern zwischen 16 und 24 Jahren waren es „nur“ 19 Prozent – jedoch auch hier ein Plus von 7 Prozent!

Aber: Dafür ist die AfD ist bei allen Altersgruppen unter 60 vorn!

Symbolisches BILD: Bundeskanzler Olaf Scholz war am Wahltag nicht in Brandenburg, sondern bei der UN in New York

Bundeskanzler Olaf Scholz war am Wahltag nicht in Brandenburg, sondern bei der Uno in New York

Foto: Michael Kappeler/dpa

Wohl auch wichtig: Woidke hatte sich im Wahlkampf von Kanzler Olaf Scholz (66, SPD) abgegrenzt, gemeinsame Auftritte gemieden.

SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert (35): „Furiose Aufholjagd von Woidke!“ In Wahlkämpfen sei Musik drin, immer mehr Wähler entschieden in den letzten Tagen, gar den letzten Minuten, stellte Kühnert fest. Das solle sich seine Partei „ins Stammbuch schreiben“ und „sich nicht bange machen lassen“. Brandenburg habe sich erholen können von Bevölkerungs-Abwanderungen der letzten Jahre, nicht die schärfste Schlagzeile in Bezug auf Migration sei entscheidend.

Migration mobilisierte stark für AfD

Migration war jedoch das Kernthema der AfD-Wähler, 97 Prozent von ihnen finden gut, dass die Rechtsaußen den Zuzug von Ausländern begrenzen wollen. Jedoch: Extreme Positionen wie im Brandenburger AfD-Wahlprogramm, Migranten die Teilnahme an Volksfesten zu verbieten, lehnten sogar 70 Prozent der AfD-Wähler ab.

Wichtig: 70 Prozent derjenigen Wähler, die in Brandenburg für die SPD stimmten, gaben an, sie sähen die Partei zwar kritisch, wählten sie aber, um eine starke AfD zu verhindern.

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