„Wahlbetrug“: Brisante SMS setzt Trump unter Druck | Politik

25.04.2024 - Perşembe 23:13

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Horror-Vormittag für Donald Trump (77)! Der siebte Verhandlungstag im „Schweigegeld“-Prozess startete für den Ex-US-Präsidenten besonders unangenehm.

Ex-Zeitungsherausgeber David Pecker (72, u. a. „National Enquirer“) tischte bei seiner Zeugenaussage brisante Details über seine schmutzigen Deals mit Trump auf. Er hatte bisher berichtet, wie er mit seinen Klatschblättern Trump-Rivalen diffamierte und für ihn schädliche Sex-Geschichten mit Exklusiv-Verträgen aus dem Weg räumte.

Die Staatsanwälte sind sicher: Das war Wahlbetrug!

► U. a. brachte Pecker für Trump das Ex-Playmate Karen McDougal (heute 52) zum Schweigen, mit der Trump wohl eine Affäre hatte. Pecker wurde gefragt, ob er wusste, dass das Aufkaufen von Storys illegal sei. „Ja, das wusste ich“, gab der Kronzeuge zu.

Pornostar Stormy Daniels wird erstmals erwähnt

Nun fällt erstmals bei der Aussage des Kronzeugen der Name von Pornostar Stormy Daniels. Pecker war bei einem Essen mit seiner Frau, als ihn der ehemalige „National Enquirer“-Chefredakteur Dylan Howard (42) anrief.

Sie soll im weiteren Verlauf des Prozesses auch noch aussagen: Ex-Pornosternchen Stormy Daniels

Sie soll im weiteren Verlauf des Prozesses auch noch aussagen: Ex-Pornosternchen Stormy Daniels

Foto: Lucas Jackson/REUTERS

Er sagte, ein Pornostar wolle ihre Story verkaufen: Sie habe eine Affäre mit Trump gehabt und er könne ihre Enthüllungen für 120 000 Dollar kaufen. Peckers Reaktion: Wir können das nicht stemmen! Er zählte die früheren Zahlungen u. a. an Erotik-Model McDougal ins auf.

Pecker regte gemeinsam mit seinem Chefredakteur an, Trump und sein Anwalt selbst sollten sich um das Problem kümmern. Peckers Weigerung, das „Catch and Kill“-Komplott (Einfangen und Einstampfen von Storys) für Trump fortzuführen, machte Trumps damaligen Anwalt Michael Cohen (57) wütend.

Pecker und Howard telefonierten gemeinsam mit Cohen über eine abhörsichere Leitung. In dem Gespräch wurde dem Trump-Anwalt geraten, er solle Daniels das Geld selbst zahlen und ihre Enthüllungen „vom Markt“ nehmen. Das tat er dann auch.

Ließ für Trump ungünstige Geschichten verschwinden: David Pecker (72)

Ließ für Trump ungünstige Geschichten verschwinden: David Pecker (72)

Foto: Marion Curtis/AP

Nach Trumps Wahlsieg lud der gewählte Präsident Pecker in seinen Trump Tower ein. „Wie geht es unserem Mädchen?“, erkundigte er sich nach McDougal. Trump bedankte sich dann persönlich bei Pecker für seine schmutzigen Dienste. Und gestand, dass er das alles als sehr „peinlich“ erachtete, für seine Familie und den Wahlkampf. An Ende des Termins lud ihn Trump zur Vereidigung als Präsident ein.

In brisanter SMS ist von „Wahlbetrug“ die Rede

Brisant: Den Geschworenen wurde auch eine Textnachricht vorgelegt, die Redakteur Dylan Howard einem Verwandten geschickt hatte – nach Trumps Wahlsieg: „Er wurde gerade zum designierten Präsidenten gewählt“, textete er. „Wenigstens kann er mich dann wegen des Wahlbetrugs begnadigen …“

Ob diese Nachricht Trump zum Verhängnis werden könnte, werden die kommenden Prozesstage zeigen.

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