Washington: Mordanklage gegen Trump-Freund's Attentäter | Politik

16.09.2025 - Salı 20:17

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Provo/Washington – Nach dem tödlichen Schuss auf den US-Aktivisten und Trump-Freund Charlie Kirk (†31) ist der Tatverdächtige unter anderem wegen Mordes angeklagt worden. Es werde die Todesstrafe für den 22 Jahre alten Tyler Robinson angestrebt, sagte der zuständige Staatsanwalt, Jeff Gray, im US-Bundesstaat Utah.

Die DNA des Attentäters sei am Abzug der Tatwaffe gefunden worden, teilten die Ermittler mit.

Tyler Robinson wird von der Staatsanwaltschaft vorgeworfen, Charlie Kirk am vergangenen Mittwoch auf dem Campus der Utah Valley University mit einem einzigen Gewehrschuss von einem Dach erschossen zu haben. Bezirksstaatsanwalt Jeffrey Gray sagte, gegen Robinson seien insgesamt sieben Anklagepunkte erhoben worden, darunter laut „Fox News“ schwerer Mord. Außerdem wird Robinson Behinderung der Justiz und Zeugenbeeinflussung vorgeworfen.

Bezirksstaatsanwalt Jeffrey Gray sagte, gegen Robinson seien insgesamt sieben Anklagepunkte erhoben worden

Bezirksstaatsanwalt Jeffrey Gray sagte, gegen Robinson seien insgesamt sieben Anklagepunkte erhoben worden

Foto: Jim Urquhart/REUTERS

Der Verdächtige wurde über 30 Stunden nach der Tat festgenommen. Den Ermittlern ist es Berichten zufolge gelungen, Robinson anhand von Überwachungsvideos und digitalen Beweisen aus seinen Social-Media-Konten sowie den Informationen seiner Familie mit der Schießerei in Verbindung zu bringen.

Mutter identifizierte ihren Sohn als Täter

Wie „Fox News“ berichtet, identifizierte die Mutter von Tyler Robinson ihren Sohn anhand von Fotos, die von den Behörden veröffentlicht wurden, teilte der Staatsanwalt mit.

Sie sah das Foto des Schützen in den Nachrichten und fand, dass dieser ihrem Sohn ähnlich sah, teilten die Behörden mit.

„Robinsons Mutter rief ihren Sohn daraufhin an und fragte ihn, wo er sei. Er sagte, er sei krank zu Hause und wäre auch am 10. September krank zu Hause gewesen“, so Staatsanwalt Gray. „Robinsons Mutter äußerte ihrem Mann gegenüber ihre Besorgnis, dass der mutmaßliche Schütze Robinson ähnlich sehe. Robinsons Vater stimmte ihr zu.“

In der Anklageschrift wirft die Staatsanwaltschaft Tyler Robinson schweren Mord vor

In der Anklageschrift wirft die Staatsanwaltschaft Tyler Robinson schweren Mord vor

Foto: Provo District Court/via REUTERS

„Während die Strafverfolgungsbehörden ihre Ermittlungen fortsetzten, begab sich Tyler James Robinson mit seinen Eltern und einem Freund der Familie zum Büro des Sheriffs von Washington County, um sich zu stellen“, erklärte Staatsanwalt Jeff Gray.

Nate Brooksby, Sheriff von Washington County, bestätigte, dass Robinsons Eltern „vollständig“ mit den Ermittlern kooperiert hätten.

Der Anklageschrift zufolge hat Robinson zudem einem Mitbewohner gesagt, er habe Kirk getötet, weil er „genug von seinem Hass“ gehabt habe.

Laut Staatsanwaltschaft habe der Mitbewohner eine Textnachricht von Robinson erhalten, in der stand: „Lass alles stehen und liegen und schau unter meiner Tastatur nach.“ Dort fand dieser eine Notiz mit dem Inhalt: „Ich hatte die Gelegenheit, Charlie Kirk auszuschalten, und ich werde sie nutzen.“

Gewehr des Attentäters stammte von dessen Großvater

Mitbewohner schrieb daraufhin: „Du warst doch nicht derjenige, der es getan hat, oder????“ Tyler Robinsons Antwort: „Doch, ich war es, es tut mir leid.“

Laut der von „Fox News“ veröffentlichten Textnachricht hatte Robinson sein Attentat etwas mehr als eine Woche geplant. Bei der Tatwaffe handelt es sich dem Chatverlauf zufolge um das Gewehr seines Großvaters. Wie Robinson seinem Mitbewohner weiter schrieb, sei sein Vater seit Trumps Wahl „ein ziemlich eingefleischter MAGA-Anhänger“.

Laut Staatsanwalt Gray hätten Robinsons Eltern ausgesagt, das Gewehr, mit dem Kirk getötet wurde, sei ein Geschenk gewesen. Und dass ihr Sohn sich im vergangenen Jahr politisch nach links bewegt habe.

FBI-Direktor Kash Patel schloss während einer Anhörung vor dem Justizausschuss des Senats nicht aus, dass weitere Personen an der Ermordung Charlie Kirks beteiligt gewesen sein könnten

FBI-Direktor Kash Patel schloss während einer Anhörung vor dem Justizausschuss des Senats nicht aus, dass weitere Personen an der Ermordung Charlie Kirks beteiligt gewesen sein könnten

Foto: Anadolu via Getty Images

Auch FBI-Direktor Kash Patel gab in einem Interview neue Informationen über die Strafverfolgung gegen Robinson bekannt. Er erklärte in der Fox-News-Sendung „Hannity“, dass die Behörden Robinsons digitale Spuren und die Personen, mit denen er vor Kirks Ermordung kommuniziert hatte, überprüfen würden.

Laut Patel schließt seine Behörde bisher nicht aus, dass weitere Personen an Kirks Ermordung beteiligt gewesen seien. Das sagte der FBI-Chef während einer Anhörung vor dem Justizausschuss des Senats.

Podcaster Charlie Kirk war ein Verbündeter von US-Präsident Donald Trump (79). Er wurde während einer Rede vor 3000 Menschen getötet. Die Tat, die in Videoclips festgehalten wurde und sich im Internet verbreitete, löste parteiübergreifend Verurteilungen politischer Gewalt aus.

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