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Wehrdienst: Alles, was Sie zum neuen Plan für die Bundeswehr wissen müssen | Politik
16.11.2025 - Pazar 20:31
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Berlin – Deutschland packt den Flecktarn aus. Zukünftig heißt es für junge Männer wieder: Antreten! Diese Woche haben sich Union und SPD nach monatelangen Querelen auf einen neuen freiwilligen Wehrdienst geeinigt.
Das Ziel: Die Bundeswehr bis 2035 von derzeit rund 184.000 auf 270.000 aktive Soldaten aufzustocken. Dazu kommen 200.000 Reservisten.
BILD beantwortet die wichtigsten Fragen.
Worauf genau haben sich SPD und Union geeinigt?
Ab dem kommenden Jahr sollen alle 18-Jährigen (Jahrgang 2008: rd. 680.000 Personen) einen Fragebogen erhalten, der online ausgefüllt wird („Wollen Sie dienen?“, „Wie fit sind Sie?“). Männer MÜSSEN antworten, Frauen nicht.
Ab 1. Juli 2027 müssen dann ALLE Männer eines Jahrgangs zur Musterung. Bis dahin wird nur schrittweise gemustert. Denn noch fehlt es an genügend Kapazitäten, um alle gut 300.000 deutschen 18-jährigen Männer eines Jahrgangs zu mustern.
Verteidigungsminister Boris Pistorius (65, SPD) muss die Truppe wieder fit bekommen
Wen die Bundeswehr für geeignet hält, dem macht sie ein Angebot – das aber abgelehnt werden kann. Der freiwillige Dienst dauert mindestens 6 Monate.
Müssen auch Transmänner den Fragebogen ausfüllen?
Laut Verteidigungsministerium sollen sie dazu verpflichtet werden können. „Maßgeblich ist der bei den Meldebehörden hinterlegte Geschlechtseintrag“, heißt es.
Warum werden nicht alle Frauen gemustert?
Das verbietet derzeit das Grundgesetz. Demnach dürfen nur Männer zum Soldatendienst und als Vorstufe zur Musterung verpflichtet werden. Ändern ließe sich das nur mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit im Bundestag und Bundesrat – also mit Stimmen von Linken oder AfD.
Wie und wo soll die Musterung ablaufen?
Im Idealfall, so Verteidigungsminister Boris Pistorius (65, SPD), durchläuft der Rekrut an einem Tag die Musterung (Test der körperlichen, psychischen und intellektuellen Eignung), erfährt seinen Tauglichkeitsgrad und, wo die Truppe ihn einsetzen will – das könne „auch im Zivildienst oder Katastrophenschutz sein“. Dafür sollen vor allem in Innenstädten bis Ende 2026 zusätzlich 24 Musterungszentren entstehen. Laut Verteidigungsministerium wird die Umgebung dort „hell und freundlich sein“.
Wie viele junge Männer werden in den nächsten Jahren gemustert?
Pistorius rechnet derzeit mit 300.000 deutschen jungen Männern pro Jahrgang. Die Hoffnung: Ab nächstem Jahr melden sich jährlich zunächst 20.000 junge Menschen für die Truppe – im freiwilligen Dienst. Derzeit sind es nur rund 12.000 pro Jahr. 2027 sollen es schon 23.000 werden, bis 2030 sogar 38.000 pro Jahrgang. Pistorius muss künftig alle 6 Monate die Aufwuchszahlen dem Bundestag vorlegen.
Wie will Pistorius die Freiwilligen überzeugen?
Mit mehr Geld! Der Sold wird von jetzt gut 1800 auf 2600 Euro brutto (rd. 2300 Euro netto) erhöht. Ab 12 Monaten Dienst gibt es einen Führerscheinzuschuss (Pkw, Lkw) obendrauf und ein höheres Gehalt. Der Dienst soll zudem nah der Heimat absolviert werden können. Dazu kommen schon heute Extraleistungen: Verpflegung und Unterkunft sind kostenlos für die Rekruten, ebenso Bahnfahren (in Uniform).
Auch Sporttests stehen bei der Musterung auf dem Programm
Was passiert genau, wenn sich nicht genügend Freiwillige melden?
Dann soll der Bundestag über eine sogenannte Bedarfswehrpflicht entscheiden. Heißt: Das Parlament muss zunächst die Wehrpflicht (2011 ausgesetzt) reaktivieren und eine Pflicht-Lotterie beschließen: Wer von den Tauglichen eingezogen wird, soll dann das Los entscheiden.
Gibt es auch wieder die Möglichkeit, den Kriegsdienst zu verweigern?
Ja. Das Grundgesetz sieht eine Verweigerung weiterhin vor. Michael Schulze von Glaßer (39), Geschäftsführer der Deutschen Friedensgesellschaft, rät den Bald-18-Jährigen: Wer künftig nicht eingezogen werden wolle, sollte schon jetzt verweigern. Grund: Lange Wartezeiten beim Amt. In NRW sind es derzeit bis zu sechs Monate.
Gibt es nun auch wieder Zivildienst?
Nein – jedenfalls solange es keine Bedarfswehrpflicht gibt. Wird die aber vom Bundestag beschlossen, kehrt der Zivildienst zurück. Denn: Verweigern ausgeloste Wehrtaugliche den Wehrdienst, müssen sie Ersatzdienst leisten. Und das ist der Zivildienst.
Gibt es genügend Platz für alle Soldaten?
Nein, bislang nicht. Deshalb wirft Pistorius den Bauturbo an: Bis 2031 sollen mehr als 270 neue Kasernengebäude in Modulbauweise entstehen (Kosten: 3,5 Mrd. Euro).
Kann ich auch mit 50 noch zur Bundeswehr?
Ja. Die Bundeswehr sagt: „Grundsätzlich kannst du auch mit 40 oder 50 Jahren zur Bundeswehr wechseln, das gilt vor allem für den zivilen Bereich.“ Allerdings gebe es für bestimmte Berufslaufbahnen eine Altersgrenze. Die Regel: Je körperlich herausfordernder der Job, desto niedriger das Maximalalter.
Friedrich Merz war zwischen 1975 und 1976 Wehrpflichtiger
War der Kanzler eigentlich beim Bund?
Ja, von 1975 bis 1976 diente Friedrich Merz in der Panzerartillerie. Er schaffte es bis zum Fahnenjunker. Und auch Verteidigungsminister Pistorius leistete Wehrdienst: beim Flugabwehrregiment in Achim (Niedersachsen). Er brachte es zum Obergefreiten.
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