Werder Bremen: Alvero & Stage verletzt! Große Chance für Leo Bittencourt | Sport

18.10.2024 - Cuma 13:33

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Anders als erwartet wird Werder Bremen gegen Wolfsburg (Sonntag, 17.30 Uhr) nicht auf drei, sondern gleich auf fünf Profis verzichten müssen.

Nicht nur Justin Njinmah (23, Bänderverletzung am Sprunggelenk), Milos Veljkovic (29, Fußprobleme) und Niklas Stark (29, muskuläre Probleme im Oberschenkel) fehlen. Im Training am Donnerstag haben sich auch noch Jens Stage (27) und Skelly Alvero (22) wehgetan.

„Jens hat eine Muskelverletzung an der Wade, die ihn für Wolfsburg erst mal außer Gefecht setzt. Da müssen wir auch schauen, wie es für die englische Woche aussieht. Es steht ein dickes Fragezeichen dahinter“, sagt Bremen-Trainer Ole Werner (36).

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Quelle: BILD

Ähnliches gilt für den langen Franzosen: „Skelly hat am Knie nach einem Zweikampf Probleme. Er ist nicht groß verletzt, aber es ist schmerzhaft. Man spürt es beim Fußballspielen bei so gut wie jeder Bewegung. Er wird zumindest für Wolfsburg ausfallen und in der nächsten Woche hoffentlich Fortschritte machen können.“

Werder Bremen: Große Chance für Bittencourt!

So bleibt mit der Rückkehr von Senne Lynen (25) im Mittelfeld ein Platz frei, den es neu zu besetzen gilt – und das ist eine große Chance für Leo Bittencourt (30).

Der Profi, der in den vergangenen Monaten seinen Stammplatz abgeben musste, darf wieder von Anfang an ran. Zum ersten Mal in dieser Saison.

Werner: „Leo ist die logische Personalie. Er wird auch spielen, sofern jetzt nichts passiert. Er ist erfahren genug und kennt es, reinzukommen, wenn man mal länger nicht von Beginn an gespielt hat. Deshalb habe ich da keine Zweifel.“

Bittencourt muss sich aktuell hinter Lynen, Stage und Neuzugang Alvero anstellen, ist nur noch Back-up. In der laufenden Spielzeit sammelte er erst 35 Liga-Minuten.

„Es ist für einen Spieler nie eine einfache Situation, wenn du auf der Bank sitzt, wenn andere Jungs es besser machen oder der Trainer sich anders entscheidet“, weiß Werner.

Gedanken über fehlende Routine macht der Coach sich deshalb aber nicht. „Man muss sich in der Phase, in der man nicht spielt, so darauf vorbereiten, dass man seine Chancen nutzen kann. Und die kommen bei uns immer wieder, das weiß Leo auch. Deshalb haben wir für das Spiel gegen Wolfsburg auch ein gutes Gefühl.“

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