Wirtschaftsweise warnt: Das reicht noch nicht, Herr Merz! | Politik

10.06.2025 - Salı 01:13

[ad_1]

Berlin – Seine bislang schwerste Auslandsreise liegt hinter Deutschlands Kanzler.

Und nach dem unfallfrei über die Bühne gegangenen Washington-Trip zu US-Präsident Donald Trump waren fast alle politischen Beobachter voll des Lobes für Friedrich Merz (69).

Jetzt aber schaltet sich die angesehene Wirtschaftsweise Veronika Grimm (53) ein. Ihre Warnung ist deutlich: DAS reicht bisher nicht!

Die Professorin (TU Nürnberg) bilanziert in BILD: „Merz hat sehr deutlich und auch erfolgreich versucht, außenpolitisch Allianzen zu bilden und den Ton zu ändern. Mehr Zusammenhalt und eine bessere Stimmung sind wichtig, werden allerdings bei Weitem nicht ausreichen. Notwendig ist die Stärkung Europas in puncto Wirtschaftskraft und Sicherheit.“

Grimm zeigt sich überzeugt: „Nur dies dürfte Europa für die Amerikaner zu einem attraktiven Partner machen – denn die relative Macht des Westens nimmt schon deshalb ab, weil die Wirtschaftskraft der Schwellenländer wie China massiv zugenommen hat.“

Die hegemoniale Stellung der Vereinigten Staaten sei daher nicht haltbar, „das hat nicht erst Trump erkannt“. Im Endeffekt müsse Europa seine Hausaufgaben machen, im eigenen Interesse. „Gerade dies“ dürfte dann auch die Allianz mit den Amerikanern stärken.

Grimm ist überzeugt: „Für Deutschland reichen die Maßnahmen im Koalitionsvertrag bei Weitem nicht aus. Es braucht einen Abbau von innovationshemmender Regulierung, Steuersenkungen nicht erst 2028 und auch nicht in solch homöopathischen Dosen – sowie eine Reduktion der Lohnnebenkosten und die Flexibilisierung des Arbeitsmarktes.“

Heißt im Klartext: Merz muss, wenn er wirklich mit Trump auf Augenhöhe kommen will, das Land als Kanzler wirtschaftlich und verteidigungspolitisch entschiedener stärken, als er bislang selbst vorhat.

Sieht noch Umsetzungs-Potenziale: Polit-Berater Béla Anda

Sieht noch Umsetzungs-Potenziale: Polit-Berater Béla Anda

Foto: BILD

Auch Ex-Regierungssprecher und Kommunikations-Manager Béla Anda (62) sieht noch Luft nach oben. Anda sagte BILD: „Merz hat sich offenkundig einiges bei Trump abgeguckt: Asylmissbrauch bekämpfen, Wirtschafts-Turbo zünden, Bürokratieabbau …“ Allerdings müsse Merz nun erst noch durchsetzen, was er angekündigt habe. Bisher liege er „noch weit hinter Trumps Aktionismus zurück“.

Wer darauf antworte „Zum Glück“, der habe den Ernst der Lage nicht begriffen, so der Experte ...

[ad_2]
Apsny News

YORUM YAZ

Yorum Yazabilmek İçin Lütfen Giriş Yapın.