Yoga und Sauna für lau: Stadt gibt Rentnern 400.000 Euro Rabatt | Politik

01.07.2025 - Salı 21:14

[ad_1]

Erfurt – Halber Preis im Fußball-Stadion, Gratis-Fahrten mit der Straßenbahn oder kostenlos ins Fitness-Studio!

Diese unschlagbaren Angebote gibt es ab sofort für alle Rentner in Erfurt – egal ob arm oder reich.

Als 1. Kommune Deutschlands verteilt Thüringens Landeshauptstadt ab heute einen sogenannten Seniorenpass, der unabhängig vom Einkommen und der Höhe der Rente ist.

Während solche Gutschein-Blöcke in anderen Städten erst beantragt werden müssen, können es Senioren ab 65 Jahren mit Erfurter Wohnanschrift einfach in den Ausgabestellen (u. a. Sozialamt) abholen. Statt Vorlage eines Sozialausweises reicht der Personalausweis!

► Das Rabatt-Heft (169 Seiten) enthält 50 Angebote – darunter auch einen freien Eintritt in ein städtisches Museum, Sonderpreise für Sauna, Konzerte, Theater oder Freizeitparks, Kaffeeklatsch-Coupons, vergünstigte Zoo-Tickets, Nachlässe für Sprach-, Tanz- und Keramikkurse sowie kostenlose Yoga-Stunden.

► 20.000 Exemplare liegen bereit, bei Bedarf wird nachgedruckt. Insgesamt macht die Stadt dafür 400.000 Euro pro Jahr locker.

Mit der Aktion löst CDU-Oberbürgermeister Andreas Horn (51) eines seiner zentralen Wahlversprechen ein. Bei den Kommunalwahlen im Mai 2024 hatte er die 18-jährige SPD-Regentschaft beendet.

Jeder zweite Rentner lebt allein

► Das neue Stadtoberhaupt spricht von einem bundesweit einmaligen Angebot im Kampf gegen zunehmende Vereinsamung. Von rund 50.000 Rentnern in Erfurt lebe jeder zweite allein.

Horn: „Der Seniorenpass soll dazu beitragen, dass alle Menschen unserer Stadt auch im Alter aktiv und eingebunden bleiben, dass sie rauskommen aus den eigenen vier Wänden, Gemeinschaft erleben und neue Kontakte knüpfen. Wir setzen damit ein Zeichen für die Generation 65 plus und danken ihr zugleich für ihre Lebensleistung zum Wohle unserer Stadt.“

Die Opposition hingegen läuft Sturm wegen hoher Kosten in Zeiten leerer Stadtkassen.

Stefan Schade von der Fraktion der SPD/PIRATEN: „Während der städtische Haushalt eine Deckungslücke in Höhe von 17 Millionen Euro aufweist und alle Ämter der Stadt prüfen müssen, wo eingespart werden kann, wird hier eine halbe Million Euro als Prestigeprojekt ohne Stadtratsbeschluss umgesetzt.“ Die Ausgaben für den Seniorenpass seien zudem deutlich höher als die für den Familienpass.

[ad_2]
Apsny News

YORUM YAZ

Yorum Yazabilmek İçin Lütfen Giriş Yapın.