Am Mittwochvormittag wurde er – dem exakten Protokoll folgend – aus der Residenz Casa Santa Marta in den Petersdom von Rom überführt. Im offenen Sarg ist Franziskus nun für die Öffentlichkeit aufgebahrt.
Bis Freitagabend dürfen Gläubige nun Abschied von ihrem Papst nehmen. Es werden in den nächsten Tagen Zehntausende Menschen erwartet. Die ersten Gläubigen stellten sich bereits am Mittwochmorgen an, um in den Dom zu kommen. Als der Sarg auf den Platz getragen wurde, brandete Applaus auf.
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Papst Franziskus war am Ostermontag um 7.35 Uhr an den Folgen eines Schlaganfalls gestorben. Der Argentinier stand seit 2013 an der Spitze der katholischen Kirche mit weltweit 1,4 Milliarden Gläubigen. Er war der 266. Amtsträger.
Am Samstag findet in Rom die Trauerfeier und die Beisetzung mit Staatsgästen aus aller Welt statt. U.a. werden US-Präsident Donald Trump (78) und Noch-Bundeskanzler Olaf Scholz (66, SPD) an der Zeremonie teilnehmen.
Lesen Sie hier alle Infos zu dem weiteren Prozedere und den Planungen für die Beisetzung von Papst Franziskus im Live-Ticker!
Live-Ticker
Wie der Papst seine letzten Stunden erlebte
Höchste Sicherheitsstufe in Rom
Vor der großen Trauerfeier und der Beisetzung mit Staatsgästen aus aller Welt herrscht Ausnahmezustand in Rom. Für die kommenden Tage gilt die höchste Sicherheitsstufe. Unter anderem werden US-Präsident Donald Trump und Noch-Bundeskanzler Olaf Scholz am Samstag in Rom erwartet.
Franziskus jetzt im Petersdom
Der Leichnam des verstorbenen Papstes Franziskus ist in den Petersdom überführt worden. Der tote Pontifex wurde im offenen Sarg aus der Kapelle der Residenz Casa Santa Marta, wo Franziskus am Montag im Alter von 88 Jahren gestorben war, in Begleitung einer Ehrengarde von acht Wachmännern der Schweizer Garde in die Kirche getragen. An der Prozession nahmen auch zahlreiche Kardinäle teil. Dazu läutete wieder die größte Glocke des Petersdoms das Trauergeläut.
Überführung des Leichnams hat begonnen
Zwei Tage nach dem Tod von Papst Franziskus hat die Überführung seines Leichnams in den Petersdom begonnen. Am Mittwochvormittag wurde der offene Sarg mit den sterblichen Überresten des Pontifex, begleitet von Dutzenden von Kardinälen und Schweizergardisten und untermalt vom Läuten der Totenglocke des Petersdoms, aus der päpstlichen Residenz Santa Marta zur Basilika getragen. Im Petersdom wird Franziskus bis Freitagabend aufgebahrt, Gläubige können dort von ihm Abschied nehmen.
Der offene Sarg mit dem Leichnam von Papst Franziskus wird zum Petersdom überführt
Foto: ANDREAS SOLARO/AFP
Erste Gläubige auf Petersplatz
Auf dem Petersplatz in Rom warten Gläubige darauf, dass der verstorbene Papst Franziskus für die öffentliche Aufbahrung in den Petersdom gebracht wird. Die ersten Menschen wurden um kurz nach 7.30 Uhr auf den Platz gelassen. Um 9 Uhr ist geplant, dass der Leichnam des Pontifex vom Gästehaus Santa Marta in einer kleinen Prozession über den Petersplatz und von dort in die Basilika gebracht wird.
Kardinal Woelki: Papstwahl ist nicht wie in „Konklave“
Die Wahl eines neuen Papstes läuft nach den Worten des Kölner Kardinals Rainer Maria Woelki nicht so ab wie in dem Kinofilm „Konklave“. Er habe den Oscar-gekrönten Thriller mit Ralph Fiennes gesehen, sagte Woelki. „Ich fühlte mich da gut unterhalten, aber die Realität ist um einiges anders.“
Woelki ist einer der 135 Kardinäle, die den Nachfolger des verstorbenen Papstes wählen. Er hat auch schon an dem Konklave teilgenommen, bei dem Franziskus 2013 gewählt wurde.
Was eine Reise zur Beerdigung kostet
Leichnam wird um 9 Uhr zum Petersdom gebracht
Der Leichnam des am Ostermontag verstorbenen Papst Franziskus wird am Mittwoch in den Petersdom überführt. Der Sarg soll nach Angaben des Vatikan um 9 Uhr aus der Kapelle der Residenz Santa Marta geholt und in den Dom gebracht werden. Dort wird Franziskus bis zu seiner Beisetzung am Samstag im offenen Sarg aufgebahrt und Gläubige können Abschied von ihm nehmen.
Es wird „Beerdigungsdiplomatie“ geben
Die Beisetzung von Papst Franziskus wird zum großen Treffpunkt der Weltpolitik. Zu den Trauerfeierlichkeiten am kommenden Samstag werden Dutzende Staats- und Regierungschefs sowie Vertreter anderer Religionen erwartet.
Erstmals seit der Rückkehr ins Weiße Haus wird US-Präsident Donald Trump wieder in Europa sein. Am Rande der Beisetzung kommt es somit auch zu „Beerdigungsdiplomatie“, wie Begegnungen bei solchen Anlässen genannt werden. Russlands Präsident Wladimir Putin wird nicht dabei sein. Wegen des Angriffskriegs auf die Ukraine müsste er die Verhaftung fürchten.
Steinmeier und Scholz dabei, Merz nicht
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und der geschäftsführende Bundeskanzler Olaf Scholz (beide SPD) werden gemeinsam an der Beisetzung des verstorbenen Papstes Franziskus teilnehmen.
Der CDU-Vorsitzende, wahrscheinlich künftige Kanzler und Katholik Friedrich Merz reist dagegen nicht nach Rom. Diese Entscheidung sei „in Absprache mit dem Bundespräsidenten und dem amtierenden Bundeskanzler“ getroffen worden, sagte ein CDU-Sprecher.