Der Worte sind genug gewechselt, lasst mich auch endlich Taten sehen!
Zwei Jahrhunderte nach dem berühmten Goethe-Spruch, eine Woche nach der letzten von drei Landtagswahlen im Osten und ein Jahr vor der Bundestagswahl hat NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (49) bei Maybrit Illner (59) größtmöglich schrillen Vollalarm ausgelöst.
Seine bedrückende Sorge: „Wir sollen eine Migrationskrise wegverwalten, und das gelingt nicht. Es gibt immer wieder Streit über die sicheren Herkunftsländer. Die Ampel stellt keinen ausreichenden Konsens her für mehr Konsequenz in der Asylpolitik!“
Die gefährliche Folge, so der Ministerpräsident: „In NRW kommen jeden Monat 5000 Menschen dazu. In einem Jahr 40 000 schulpflichtige Kinder obendrauf. Die Menschen merken, dass wir am Ende der Kapazitäten sind. Kein Experte glaubt, dass das jetzt weniger wird. Wir müssen alles tun, damit dieses Thema die Demokratie nicht ins Wanken bringt!“