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1. FC Köln: Geschäftsführung gesprengt: Köln-Boss Rejek schmeißt hin! | Sport
17.12.2024 - Salı 12:07
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Bosse-Beben in der Chef-Etage des 1. FC Köln. Nur 2 Wochen nach der Vertrags-Verlängerung des umstrittenen Geschäftsführers Christian Keller (46) bis 2026 schmeißt dessen Chef-Kollege und Co-Geschäftsführer Markus Rejek (56/früher u.a. Bielefeld & BVB) hin.
Ein Personal-Hammer, schließlich hatte der FC gerade erst beschlossen, sich ab 2026 selbst und ohne Hilfe der bisherigen Agentur Infront vermarkten zu wollen. Das Mega-Projekt sollte Rejek vorbereiten, eine eigene Abteilung aufbauen und die Vermarktung dann ab 2026 leiten.
Daraus wird nun nichts! Der FC vermeldete am Dienstag stattdessen: „Markus Rejek, Geschäftsführer Marketing und Vertrieb beim 1. FC Köln, wird seinen im Juni 2025 auslaufenden Vertrag nicht verlängern.“
Persönliche Gründe ausschlaggebend
Die Gründe für das Bosse-Beben sind dubios. In der FC-Erklärung heißt es: „Ausschlaggebend dafür seien persönliche Gründe.“ Die soll Rejek dem Vorstand um Präsident Werner Wolf (68) diese Woche mitgeteilt haben.
Rejek selbst sagt zu seinen Beweggründen in der FC-Mitteilung nichts. Einzig Klub-Boss Wolf wird zitiert: „Wir danken Markus Rejek für sein Engagement und seinen Einsatz für den 1. FC Köln“, sagt FC-Präsident Werner Wolf. „Wenn jemand aus persönlichen Gründen gehen möchte, hat man diesen Wunsch zu respektieren.“
Der Kölner Stadtanzeiger hatte zuerst über den Personal-Hammer berichtet – demnach aber soll der FC-Vorstand entschieden haben, sich von Rejek zu trennen. Der FC dementiert das.
Und zuletzt gab es immer wieder Gerüchte über Zoff und Meinungsverschiedenheiten zwischen den Geschäftsführern. Vor allem Keller und Rejek sollen sich demnach nicht wirklich grün gewesen sein. Am Ende auch ein Grund?
Sportboss Keller (46), Finanzchef Türoff (48) und Marketing-Boss Rejek (56/von links) arbeiten seit 2022 zusammen
Das sagt Rejek zu seinem FC-Aus
Fakt ist: Kölns Geschäftsführer-Trio bislang bestehend aus Keller, Rejek und Philipp Türoff ist ab 2025 damit gesprengt. Ein weiterer Rückschlag für den ohnehin schon arg umstrittenen und angezählten Wolf-Vorstand, der im Januar in das letzte Jahr seiner Amtszeit geht.
Wolf sagt: „Markus hat in den vergangenen zwei Jahren wichtige Impulse gesetzt und die Bereiche Marketing und Vertrieb erfolgreich weiterentwickelt. Wir wünschen Markus für seine berufliche und private Zukunft alles Gute.“
Rejek selbst verabschiedet sich: „Ich blicke auf zweieinhalb intensive und emotionale Jahre beim 1. FC Köln zurück. Ich danke dem gesamten Club und vor allem den Mitarbeitenden am Geißbockheim für die Zusammenarbeit und das Vertrauen. Es ist eine große Freude, Teil dieser besonderen Fußball-Familie sein zu dürfen. Ich wünsche dem 1. FC Köln für die Zukunft maximalen sportlichen und wirtschaftlichen Erfolg.“
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