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So wird das nichts mit einer schnellen Entscheidung im Aufstiegs-Rennen.
Der FC holt am Freitagabend in Fürth nur einen Punkt (1:1). Köln kann sich nach der Pleite gegen Hertha (0:1) vergangene Woche auch diesen Spieltag nicht von Relegationsplatz drei absetzen. Der Kampf um die Bundesliga wird damit wieder so richtig eng. Magdeburg und Kaiserslautern könnten am Samstag zwei Punkte auf den FC heranrücken.
Bitter: Weil der HSV parallel 2:4 gegen Braunschweig verliert, machen die Kölner zwar einen Punkt auf den Spitzenreiter gut, hätten mit einem Sieg aber selbst Platz 1 zurückerobern können.
Fest steht: Köln beendet den Spieltag dennoch auf Rang zwei. Trotz einer Leistung, die in Halbzeit eins nicht der eines Aufsteigers würdig war.
Mega-Parade: Dieser Reflex lässt Köln verzweifeln
► 12. Minute: Fürths Massimo lässt im Zweikampf auf Außen Kainz ganz alt aussehen. Der Österreicher rutscht ins Leere, Massimos flache Hereingabe drückt Futkeu aus kurzer Distanz über die Linie. Köln geschockt und in der Folge von der Rolle.
Aus dem Nichts gelingt aber der Ausgleich: Fürths Loosli legt FC-Innenverteidiger Pauli unnötig im Strafraum, schenkt Köln einen Strafstoß. Waldschmidt bleibt cool – 1:1!
Dass ausgerechnet Pauli die Wende bringt, ist dabei kurios. Der Innenverteidiger hätte eigentlich gar nicht auf dem Platz stehen sollen. Er spielte nur, weil sich Heintz beim Aufwärmen verletzte (Rücken).
Immerhin: In der 62. Minute reagiert Trainer Gerhard Struber (48) auf das schwache Spiel und bringt Sturm-Star Mark Uth (33). Der längste Saison-Einsatz des verletzungsgeplagten Angreifers.
Und der Auftakt in eine wilde Schlussphase. Uth, Downs und auch Fürth mit Groß-Chancen. Kleeblatt-Keeper Noll und Kölns Super-Rückhalt Schwäbe halten aber das Unentschieden fest.
FC-Coach Struber nach dem Spiel: „Das war ein schwieriges Spiel. Mit den Wechseln hatten wir einen besseren Spielfluss, haben aber ein wenig die Defensive vergessen. Marvin Schwäbe hat uns heute einen guten Dienst erwiesen. Wir wollten einen Sieg mitnehmen, für den hat es aber verdient nicht gereicht.“
Auch, weil der FC in der Schlussphase ohne Schiri-Glück blieb. Stürmer Downs wird im Strafraum vom Fürther John klar gehalten, sein Abschluss landet nur am Pfosten. Struber: „Das war ein klarer Elfmeter.“ Aber: Der VAR schaltet sich nicht ein, Köln erhält vom schwachen Schiedsrichter Alt keinen zweiten Elfmeter.
Am Ende bleibt es bei nur einem Punkt – und Köln verpasst den Big Point im Aufstiegs-Rennen.
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Apsny News


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