10,5 Prozent mehr für 135 000 Angestellte: Dickes Lohnplus für Bank-Angestellte | Politik

04.07.2024 - Perşembe 07:45

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Es klingelt in den Kassen der 135 000 Beschäftigten der privaten Banken in Deutschland!

Die Angestellten bekommen ab August insgesamt 10,5 Prozent mehr Gehalt, das ist das Ergebnis der dritten Runde der Tarifverhandlungen. Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit von 28 Monaten, wie Arbeitgeber und Arbeitnehmer am Donnerstagmorgen mitteilten.

Die Gewerkschaft Verdi hatte zu Beginn dieser Woche zu Warnstreiks aufgerufen.

Die jetzt vereinbarte Gehaltserhöhung ist gestaffelt: im August dieses Jahres steigen die Löhne zunächst um 5,5 Prozent, ab August 2025 um weitere 3 Prozent und ab Juli 2026 dann um 2 Prozent.

Der Arbeitgeberverband hob die „konstruktive Verhandlungsatmosphäre“ hervor. So schnell wie noch nie in der jüngeren Verbandsgeschichte sei es gelungen, eine Lösung zu finden.

▶︎ „Das starke Engagement bei den Warnstreiks hat die entscheidende Bewegung in die Verhandlungen gebracht. Die Gehaltssteigerungen von über zehn Prozent sorgen für eine spürbare Entlastung bei den Gehältern“, kommentierte Verdi-Verhandlungsführer Jan Duscheck.

Verdi hatte 12,5 Prozent mehr Gehalt gefordert, mindestens aber 500 Euro pro Monat.

Der Deutsche Bankangestelltenverband (DBV) wollte eine Erhöhung um 16 Prozent oder mindestens 600 Euro brutto monatlich durchsetzen. Die Arbeitgeber hatten die Forderungen als zu hoch zurückgewiesen und laut Verdi 8,5 Prozent Gehaltserhöhung bei 36 Monaten Laufzeit angeboten.

Auszubildende und dual Studierende erhalten insgesamt 250 Euro mehr. Auch diese Einigung hat eine Laufzeit von 28 Monaten.

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