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14 Tote im Ost-Pazifik: USA greifen Drogen-Schmugglerboote an | Politik
28.10.2025 - Salı 15:13
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Washington – Die USA gehen weiter offensiv gegen Rauschgift-Kartelle vor: Laut US-Kriegsminister Pete Hegseth hat das amerikanische Militär drei Angriffe auf vier mutmaßliche Drogen-Schmugglerboote im östlichen Pazifik durchgeführt. Dabei sollen 14 Menschen getötet worden sein – nur einer überlebte.
„Die vier Schiffe waren unseren Geheimdiensten bekannt, befuhren bekannte Drogenhandelsrouten und transportierten Drogen“, teilte Pete Hegseth auf der Plattform X mit. Beim ersten Angriff hätten sich acht männliche „Drogenterroristen“ an Bord des getroffenen Schiffes befunden. Beim zweiten Angriff seien es vier Männer gewesen, beim dritten Angriff drei.
Auf einem Video des Pentagons ist zu sehen, wie die Boote nach den Schlägen in Flammen stehen.
Hegseth: „Wir werden sie jagen und töten“
Hegseth wetterte: „Diese Drogenterroristen haben mehr Amerikaner getötet als Al-Qaida und sie werden genauso behandelt. Wir werden sie verfolgen, ihr Netzwerk analysieren und dann werden wir sie jagen und töten.“
Hier fliegt eines der Drogen-Boote in die Luft. Die Aufnahme wurde vom Pentagon veröffentlicht
Zehntausende Drogen-Tote jedes Jahr
Anfang Oktober hatte US-Präsident Donald Trump (79) den Kartellen den Krieg erklärt. Er begründete den Einsatz gegen die Schmuggler mit dem „Schutz der Amerikaner“. Er will die Drogen-Schwemme stoppen, die in den Vereinigten Staaten für eine Opioid-Krise sorgt. Die Horror-Substanz Fentanyl ist laut US-Drogenbehörde DEA inzwischen die häufigste Todesursache unter Amerikanern im Alter von 18 bis 45 Jahren.
US-Kriegsminister Pete Hegseth (45)
Allein im vergangenen Jahr starben laut der US-Gesundheitsbehörde CDC rund 81.000 Menschen an einer Drogenüberdosis. Auf 100.000 Einwohner gerechnet macht das knapp 24 Rauschgift-Tote. Zum Vergleich: In Deutschland starben je 100.000 Einwohner nur 2,5 Menschen durch Drogen.
In den vergangenen Wochen hatte das US-Militär mehrfach Boote in der Karibik und im Pazifik attackiert, die nach Pentagon-Angaben Drogen transportierten. Dabei sollen bereits Dutzende Menschen ums Leben gekommen sein. Das Vorgehen löste international Kritik aus – unter anderem warfen UN-Menschenrechtsexperten den USA Verstöße gegen das Völkerrecht vor.
Der Konflikt zwischen den USA und lateinamerikanischen Drogenkartellen hatte sich zuletzt deutlich verschärft. Erst vor wenigen Tagen entsandte Hegseth den Flugzeugträger „USS Gerald R. Ford“ nach Lateinamerika. Trump kündigte zudem an, künftig auch an Land noch härter gegen den Drogenhandel vorgehen zu wollen.
Das Pentagon hat auch den Flugzeugträger „USS Gerald R. Ford“ nach Lateinamerika verlegt (Archivfoto)
Hier sehen Sie einen der früheren US-Angriffe auf Boote der Drogen-Schmuggler:
Harte Offensive: Hier zerbombt Trump die Drogen-Boote
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