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2:1-Sieg beim 1. FC Köln: Warum Titz von der FCM-Wende überzeugt war | Sport

2:1-Sieg beim 1. FC Köln: Warum Titz von der FCM-Wende überzeugt war | Sport
Okundu
15 Eylül 2024 - 4:53

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Der dritte Saisonsieg, weiter ungeschlagen und vorerst auf Platz 2: Der 1. FC Magdeburg mischt die 2. Liga auf!

In Köln gewinnt der FCM ein Spiel, was er eigentlich nicht gewinnen darf. Mit 2:1 (0:0) siegen die Blau-Weißen beim Bundesliga-Absteiger. Dabei stehen 33:9 Torschüssen gegen Magdeburg, ein Dutzend hochkarätiger Kölner Chancen und 10:2 Ecken für den Gastgeber.

FCM-Trainer Christian Titz: „65 Minuten machen Dinge, die wir nicht machen wollten. Uns unterlaufen zu viele Fehler und in der Halbzeit können wir mehr als froh sein, dass die Null steht.“

In der 2. Halbzeit dreht der FCM die Kölner Führung, macht aus einem 0:1 ein 2:1. Dabei schießen der eingewechselte Falko Michel (66.) und Jean Hugonet (83.) ihre ersten Saisontreffer.

Eine Wende, die keiner mehr für möglich hielt!

Denn: Köln war haushoch überlegen. Allein in der ersten Viertelstunde gab es fünf gute Möglichkeiten. FCM-Schlussmann Dominik Reimann parierte drei Distanzschüsse glänzend.

Titz: „Dominik hat uns heute im Spiel gehalten. Er hat einige wichtige Bälle pariert.“ Nur bei der Kölner Führung war er machtlos.

49. Minute: Daniel Heber unterläuft ein Fehlpass, die Gastgeber reagieren schnell, kombinieren sich durch die Abwehr und Damion Downs schiebt zum 1:0 ein.

Danach beginnt ein Scheibenschießen, doch Reimann verhinderte erneut mit drei Großparaden einen größeren Rückstand.

Und der FCM?

66. Minute: Eine weite Eingabe von El Hankouri landete auf dem Kopf des völlig frei stehenden Michel. Der eingewechselte Mittelfeldmann hatte keine Mühe, den Ausgleich zu erzielen.

Und der FCM ließ nicht locker!

83. Minute: Hugonet wird von Kaars glänzend freigespielt und setzt seinen Vollspannschuss ins lange Eck – 1:2.

Trotz Tiki-Taka-TorBittere Köln-Pleite nach Führung

Trotz Tiki-Taka-Tor: Bittere Köln-Pleite nach Führung

Quelle: Bild

Titz danach: „Wir sind nach dem Rückstand nicht weggebrochen. Die Mannschaft spürte, der Gegner ist nicht weit weg und wir können noch etwas bewegen. Das haben wir ihnen mitgegeben. Eine Mannschaft kann nicht 90 Minuten dieses Tempo gehen. Auch unsere Wechsel haben heute die Entscheidung gebracht.“

Allen vor an holte sich Michel als Abräumer Bestnoten ab und krönte seine Leistung mit dem Ausgleich.

Am Ende feierte der FCM mit seinem Anhang ein glücklichen, aber wichtigen Dreier. Mit dem Auswärtssieg setzen sich Blau-Weißen vorerst einmal in der Spitze der 2. Liga fest.

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