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Berlin – Vor gut einem Jahr hat die Ampel das Bürgergeld eingeführt. Seither beziehen rund 5,5 Millionen Menschen in Deutschland die neue Stütze (früher Hartz IV). 3,9 Millionen gelten „als erwerbsfähig“. Die Zahl derer, denen die Leistungen gekürzt wurden, ist trotzdem vergleichsweise niedrig.
Das geht aus einer aktuellen Statistik der Bundesagentur für Arbeit hervor, über die zunächst das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) berichtete.
Konkret gab es danach zwischen Februar und Dezember 2023 insgesamt 15 774 Fälle, in denen Leistungen wegen der Weigerung zur „Aufnahme oder Fortführung einer Arbeit, Ausbildung, Maßnahme oder eines geförderten Arbeitsverhältnisses“ gekürzt wurden. Heißt: Nur bei 0,4 Prozent der Bezieher wurde die Stütze gekürzt, weil sie nicht arbeiten wollen!
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