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Diskretes Rendezvous in Paris. Der deutsche Kanzler und der französische Präsident mit ihren engsten Vertrauten: ihren Ehefrauen. Zu viert trafen sie sich in der Lieblingsbrasserie des Präsidenten, sprachen dort bei französischem Essen über China.
Während die Deutschen die erste Mai-Sonne genossen, jettete Kanzler Olaf Scholz (65, SPD) mit seiner Frau Britta Ernst für einen Kurzurlaub in die französische Hauptstadt. Dort trafen sie sich mit Frankreichs Präsidenten Emmanuel Macron (46) und seiner Frau Brigitte Macron.
Der Kanzler und der Präsident nutzten die Gelegenheit zu einem vertrauten Essen in der Brasserie „La Rotonde“ – nur mit den beiden Ehefrauen Brigitte und Britta. Ganz ohne Berater am Tisch.
Scholz und Macron sprechen beide gutes Englisch, unterhielten sich ohne Dolmetscher. Bei dem politischen Tête-à-Tête ging es unter anderem um China. Denn: Die Diktatur aus Fernost überschwemmt mit subventionierten Autos den europäischen Markt – und schadet damit der Wirtschaft hierzulande, die zu wesentlich höheren Kosten produziert.
Der Kanzler war gerade erst in China, sprach dort drei Stunden mit Staatschef Xi Jinping.
Der hat sich nun auch zum Staatsbesuch in Paris angekündigt. Scholz und Macron suchen nach einer gemeinsamen Haltung gegenüber China.
Macron steht Strafzöllen für chinesische Autos offen gegenüber. Der Kanzler hat da große Zweifel, befürchtet, dass chinesische Gegenmaßnahmen vor allem deutsche Autobauer treffen. Frankreich verkauft kaum Autos in China – anders als Mercedes, BMW und Volkswagen.
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