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Er hielt eine große Rede! Aber eine kleine Panne führt zu unfairen Verdächtigungen im Internet.
Klare Worte von US-Präsident Joe Biden (81, Demokraten) zum westlichen Bündnis. Bei der Gedenkfeier zur Landung der Alliierten in Frankreich von 1944 sagte er: „Der D-Day hat gezeigt, wie wichtig Bündnisse sind. Isolationismus war vor 80 Jahren keine Antwort und ist auch heute keine“, sagte Biden in Anspielung auf die Bedeutung der Nato.
Biden und seine Frau Jill waren am Donnerstag Ehrengäste von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron (46) beim Festakt in Colleville-sur-Mer in der Normandie. „Wir leben in einer Zeit, in der die Demokratie weltweit mehr gefährdet ist denn je seit Ende des Zweiten Weltkriegs.“
Macron (l.) und Biden vor Veteranen der Landung in der Normandie. Frankreichs Präsident Macron zeichnete sie mit dem Orden der Ehrenlegion aus
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Biden bekräftigte die Solidarität der internationalen Gemeinschaft mit der Ukraine. „Wir werden uns nicht abwenden“, betonte er. „Denn wenn wir das tun, dann wird die Ukraine unterjocht werden.“ Er fügte hinzu: „Und ganz Europa wird bedroht.“
„Wollen Sie den Preis für Freiheit wissen? Dann kommen Sie in die Normandie und schauen sich das an“, sagte Biden unter Verweis auf die hohe Zahl der Toten beim D-Day. „Der Preis einer nicht kontrollierten Tyrannei ist das Blut der jungen und mutigen Menschen einer Generation“, sagte er. „Demokratie ist niemals garantiert. Jede Generation muss sie erhalten, verteidigen und dafür kämpfen“, fügte er hinzu.
Normandie-GedenkenPanne bei Biden-Auftritt
06.06.2024
Böse Verdächtigungen gegen Biden
Im Internet gab es nach Bidens Auftritt bösartige Angriffe auf den US-Präsidenten. Ein kurzer Video-Ausschnitt kursierte, in dem Biden neben Macron stehend auf merkwürdige Weise in die Knie geht. Sein Frau Jill flüstert ihm offenbar etwas zu.
Die Verdächtigungen: Biden habe sich setzen wollen, aber vergessen, dass kein Stuhl hinter ihm stand. Andere User mutmaßten sogar, er habe Probleme mit der Verdauung gehabt.
[–>Der vollständige Ausschnitt beweist: Nichts war an den Kommentaren dran. Es gab nur ein Mini-Missverständnis des Präsidenten. Er wollte sich ein paar Sekunden zu früh auf den bereitstehenden Stuhl setzen. Jill stoppte ihn. Drei Sekunden später setzten sich Jill und Joe Biden neben Macron sicher auf die bereitstehenden Stühle.
Ganz anders war die Stimmung gegenüber Biden am Ort des Festaktes. Die Gäste applaudierten ihm stehend. US-Veteran Buck Sloan (100) aus Houston sagte zu BILD über den knapp 20 Jahre jüngeren Biden: „Der junge Mann hat gesprochen wie ein großer Präsident.“
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Apsny News


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