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Erst die schonungslose Hollywood-Attacke von Schauspiel-Star George Clooney (63), jetzt brechen den Demokraten im US-Wahlkampf Millionen Dollar an Spendengeldern weg – wenn Wackel-Präsident Joe Biden (81) weiter kandidieren will.
Wie die „New York Times“ berichtet, haben mächtige Spender der einflussreichen Biden-Lobbygruppe Future Forward ungefähr 90 Millionen Dollar (rund 83 Mio. Euro) an Spendengeldern für den Wahlkampf eingefroren, solange Biden der Top-Kandidat der Demokraten bleibt.
Ein Polit-Hammer, denn damit wird unmissverständlich klar: Biden befindet sich längst in einer politischen Sackgasse – und nur mit einem Rückzug des auffällig verwirrten Präsidenten rechnet sich seine Partei noch Chancen aus, die Präsidentschaft zu behalten und Konkurrent Donald Trump (78) bei den Wahlen zu schlagen.
Wie die „New York Times“ weiter schreibt, gehören zu den eingefrorenen Teilbeträgen mehrere achtstellige Beträge von Spendern, die anonym bleiben wollen. Future Forward kommentierte Details zu den Spendern nicht. Man gehe aber davon aus, dass die eingefrorenen Beträge wieder aktiviert würden, wenn das traurige Biden-Schauspiel ein Ende habe.
Future Forward ist die führende Lobbygruppe der Biden-Kampagne und hatte u. a. 250 Millionen Dollar für Fernseh- und Digitalwerbung bereitgestellt, die nach der Democratic National Convention im August in Chicago ausgerollt werden soll.
Ständig neue Patzer, immer härtere Kritik
Der Rückzug der Spender ist aus Sicht der Demokraten der bisherige Tiefpunkt der aktuellen Präsidentschaftskampagne. Immer mehr Parteigenossen wenden sich von Biden ab – und intern wird überlegt, wie Biden zum Ausstieg aus dem Präsidentschaftsrennen bewegt werden kann.
Kritik am Präsidenten kam diese Woche auch aus unerwarteter Richtung: Hollywood-Star George Clooney – ebenfalls glühender Demokrat und prominenter Spendensammler – rüttelte das demokratische Lager mit einem spektakulären Gastbeitrag auf.
In der „New York Times“ schrieb er u. a.: „Führende Demokraten (…) Senatoren, Abgeordnete und andere Kandidaten, die im November verlieren könnten, müssen diesen Präsidenten bitten, freiwillig zurückzutreten. Wir werden im November mit diesem Präsidenten nicht gewinnen.“
Nach seinem Patzer-Auftritt im ersten TV-Duell gegen Herausforderer Trump Ende Juni steht Biden unter genauer Beobachtung. Zuletzt leistete er sich auf internationaler Bühne einen neuen Aussetzer: Beim Nato-Gipfel in Washington begrüßte er den Präsidenten der Ukraine – Wolodymyr Selenskyj – als „Präsident Putin“.
Und bei einer Pressekonferenz sagte er, angesprochen auf Vizepräsidentin Kamala Harris (59): „Ich hätte nicht Vizepräsident Trump als Vizepräsident ausgesucht, wenn ich nicht glauben würde, sie hätte das Zeug zur Präsidentin.“
Ein peinlicher Versprecher, den Konkurrent Donald Trump auf Social Media feixend kommentierte: „Great job, Joe!“
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Apsny News


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