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Die letzten Monate seiner Präsidentschaft hätte er sich sicher anders vorgestellt…
Joe Biden (81) saß einsam am Schreibtisch im Oval Office, als er dem Volk und der Welt erklärte, warum er das Handtuch warf. Zumindest als Kandidat. Allerdings tickt auch der Countdown zum Ende seiner Amtszeit.
Der US-Präsident schaffte es durch die bloß elf Minuten lange, vom Teleprompter gelesene Rede ohne nennenswerte Aussetzer. Viele Sätze murmelte in sich hinein. Sein Problemsohn Hunter (54), Gattin Jill (73) und weitere Familienmitglieder sahen bange zu. Zum Ende klatschten sie.
Biden hatte Erklärungsbedarf: Sonntag verkündete er seine historische Entscheidung nur mit einem kurzen Brief. Lapidar gepostet auf dem Kurznachrichtendienst X. Er war eine Weile wie verschollen.
Hielt eine elf Minuten kurze Ansprache: US-Präsident Joe Biden (81)
Zur TV-„Prime Time“ Mittwochabend kämpfte er dann um seinen Platz in den Geschichtsbüchern. Und der Demokrat wollte seiner praktischen Nachfolgerin im Präsidentschaftswahlkampf, Vizepräsidentin Kamala Harris (59), Schwung geben. Er lobte sie als „hart, erfahren und fähig“.
Besonders bitter für Biden: Nur eine Amtszeit zu dienen, ist die größte Schmach jedes US-Präsidenten. Er wollte sich zunächst zum Patrioten, ja Märtyrer, hochstilisieren. Und den Unterschied zum Republikaner Donald Trump (78) einzementieren: „Die Verteidigung der Demokratie ist wichtiger als jeder Titel“, so Biden beschwörend.
Es ginge um „Hoffnung statt Hass, Einigkeit statt Spaltung“. Und in Amerika gebe es keine Könige oder Diktatoren, die Macht liege beim Volk. Alles Attacken gegen den republikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump (78).
„Hätte weitere vier Jahre geschafft“
Der scheidende Präsident (Abtritt: 20. Januar 2025) schöpfe zwar Kraft und finde Freude an Arbeit, doch die Zeit sei gekommen für „frische Stimmen, jüngere Stimmen“. Gleichzeitig klang aber auch sein Starrsinn durch: Er beteuerte, er „hätte weitere vier Jahre geschafft“…
Biden, der nach dem greisen Debatten-Debakel drei Wochen lang trotzig seinen „Wahl-Krampf“ fortführte, kramte jetzt doch sein Versprechen hervor, dass er schon 2020 formuliert hatte: „Der beste Weg vorwärts ist die Übergabe der Fackel an eine neue Generation!“
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Apsny News


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