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Bei der Fortsetzung der grenzüberschreitenden Offensive ukrainischer Truppen wurden wohl Hunderte russische Soldaten getötet.
Das berichtet die britische „Daily Mail“ nach Auswertung von Videos, die in den sozialen Netzwerken kursieren. Bei dem Angriff auf Putins Einheiten in der Region Kursk (West-Russland) soll es sich um die nahezu vollständige Zerstörung einer Militärkolonne handeln, die Infanterieverstärkungen an die Außengrenze bringen sollte.
So sollen durch ukrainischen Raketenbeschuss mindestens 12 Transporter angegriffen und an der Weiterfahrt gehindert worden sein. Die genaue Anzahl der gefallenen Soldaten ist noch unklar. Aber die Bilder deuten auf einen herben Verlust hin.
Klar ist: Die ukrainische Offensive in der Region Kursk in den letzten Tagen scheint der bedeutendste Angriff auf russischem Boden seit Beginn des Krieges in der Ukraine im Jahr 2022 zu sein und hat Tausende Russen zur Flucht aus ihrer Heimat veranlasst.
Ukraine-Präsident Wolodymyr Selenskyj (46) erklärte angesichts des Vormarsches in der Region Kursk, dass Russland nun den Krieg selbst zu spüren bekommen solle. Zu den Details des Angriffs äußerte sich Kiew bisher aber nicht.
Ukrainische Soldaten filmten ihre Ankunft vor der Gazprom-Zentrale in der russischen Stadt Sudscha. Sie stellen klar: „Die Stadt ist unter Kontrolle der bewaffneten Kräfte der Ukraine.“
Moskau bestätigt andauernde Kämpfe auf eigenem Staatsgebiet: Die russischen Streitkräfte kämpfen im Gebiet Kursk nach Angaben des Verteidigungsministeriums weiter gegen einen Vormarsch der ukrainischen Truppen. Die Behörden stuften den bereits geltenden Ausnahmezustand in der Grenzregion zur Ukraine zu einem nationalen Notstand hoch.
Die Ukraine verteidigt sich seit fast zweieinhalb Jahren gegen den russischen Angriffskrieg und hat im Zuge ihres Abwehrkampfes immer wieder auch mit Drohnen und Raketen den Nachbarstaat attackiert. Eine große Bodenoperation regulärer Truppen wie derzeit in Kursk gibt es zum ersten Mal.
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Apsny News


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