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Die Präsidentin der renommierten Columbia University in New York, Nemat „Minouche“ Shafik (62), ist mit sofortiger Wirkung zurückgetreten! Dieser Schritt erfolgt nach andauernder Kritik an ihrem Umgang mit propalästinensischen Demonstrationen auf dem Campus.
Während ihrer rund einjährigen Amtszeit seien bedeutende Fortschritte erzielt worden, jedoch sei es auch eine „Zeit des Aufruhrs“ gewesen, erklärte Shafik. Diese Periode habe eine „beachtliche Belastung“ für ihre Familie und die Universitätsgemeinschaft dargestellt. Daher habe sie sich nach reiflicher Überlegung im Sommer entschieden, zurückzutreten, so Shafik.
Im Frühjahr kam es an der Columbia University zu massivem Israel-Hass und propalästinensischen Protesten. Auf dem Campus wurde ein Propalästina-Camp errichtet, ein Gebäude wurde zeitweise besetzt, beschmiert und beschädigt.
Die Polizei nimmt einen Pro-Palästina-Demonstranten auf dem Gelände der Columbia-Universität fest
Shafik wurde dafür kritisiert, den Protesten zu viel Spielraum zu lassen und nicht ausreichend gegen Antisemitismus auf dem Campus vorzugehen. Die Anti-Israel-Protestler hingegen kritisierten sie, weil sie die Polizei einschaltete, um gegen die Proteste vorzugehen, was zu zahlreichen Festnahmen führte.
Wegen des Umgangs mit den Protesten traten auch die Leiterinnen der Elite-Universitäten Harvard und University of Pennsylvania zurück.
Polizisten bewachen ein Anti-Israel Protestcamp auf dem Campus der Columbia-Universität in New York
Anti-Israel Hetze auch an deutschen Unis
Rund 50 Studenten zogen zuletzt im Juli mit einer „Semesterabschlussdemo“ über den Campus der renommierten Frankfurter Goethe Uni, die einst von jüdischen Stiftern mitbegründet wurde. Erst prangerten die Hetzer den angeblichen Völkermord in Gaza an. Dann riefen sie in Richtung Uni-Leitung, brüllten: „Ihr seid rückgratlose Feiglinge, tretet zurück!“
Anführer der Gruppierung „Students for Palestine ffm“ beleidigten Uni-Chef Enrico Schleiff (53) und seine Kollegen als „opportunistische Heuchler“, die angeblich Faschisten, Zionisten und „Antideutsche“ unterstützen.
Allerdings: Während an der TU Berlin Uni-Präsidentin Geraldine Rauch (41) Israel-Hasser mit Likes unterstützte, setzte die Uni in Frankfurt nach dem Terror-Angriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 auf eine harte Linie gegen Hass und Antisemitismus.
Mitten in der HauptstadtIsrael-Hasser blockieren Uni
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Apsny News


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