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Das Auswärtige Amt hat den Leiter der iranischen Botschaft in Berlin einbestellt, um gegen die Hinrichtung des deutsch-iranischen Doppelstaatsbürgers Jamshid Sharmahd (69) zu protestieren.
„Wir haben unseren scharfen Protest gegen das Vorgehen des iranischen Regimes übermittelt und behalten uns weitere Maßnahmen vor“, teilte das Ministerium auf der Plattform X mit.
Der deutsche Botschafter in Teheran, Markus Potzel, sei parallel zur Einbestellung des iranischen Geschäftsträgers beim iranischen Außenminister vorstellig geworden, erklärte das Außenamt weiter. Er habe dabei „auf das Schärfste gegen die Ermordung Jamshid Sharmahds protestiert“. Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (43, Grüne) soll ihn zu Konsultationen nach Berlin zurückberufen haben.
Die Nachricht von der Hinrichtung des im Iran inhaftierten Deutsch-Iraners wurde mit großer Empörung sowie Forderungen nach harten Konsequenzen aufgenommen. Seine Tochter Gazelle Sharmahd verlangte am Montag im Onlinedienst X Beweise für den Tod ihres Vaters und eine „schwere Strafe“ für den Iran.
Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) kündigte „schwerwiegende Folgen“ an. CDU-Chef Friedrich Merz (68) forderte eine Herabstufung der diplomatischen Beziehungen zum Iran.
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