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Das Totenglöcklein läutet immer lauter! Als nächster FDP-Spitzenmann hat jetzt auch der Chef des Verteidigungsausschusses im Bundestag, Marcus Faber (40), öffentlich Gründe für einen zeitnahen Ausstieg aus dem zerstrittenen Ampel-Bündnis und sofortige Neuwahlen formuliert.
Bei Markus Lanz (55) machte der Nachfolger der nach Brüssel abgewanderten FDP-Lady Marie-Agnes Strack-Zimmermann (66) unmissverständlich klar: „Wenn wir hier noch etwas tun können, dann lohnt es, dass diese Koalition zusammenbleibt. Wenn wir das aber nicht mehr können, dann ist es besser, den Weg freizumachen!“
Entscheidungen oder Neuwahlen
Die Ankündigung seines Parteichefs Christian Lindner (45), es stehe ein „Herbst der Entscheidungen“ bevor, verschärfte Faber mit einer dramatischen Warnung: „Wenn Entscheidungen nicht zustande kommen, dann kann es nicht weitergehen!“
„Ich hatte das Gefühl, Herr Lindner wollte rausgeschmissen werden“, urteilte daraufhin Journalistin Kristina Dunz (57) mit Blick auf dessen Wirtschaftsgipfel in direkter Konkurrenz zum Industriegipfel des Kanzlers. Ihre Analyse: Selbst hinschmeißen kann Lindner nicht, sonst hieße es wieder, die FDP mache sich vom Acker.
Lanz: „Es geht um eine Ego-Show“
Völkerrechtler Kai Ambos (59) passte das ganze Thema nicht: „Ich glaube nicht, dass Ihre Zuschauer, Herr Lanz, das interessiert! Das ist Kindergarten!“ Die Konkurrenz von Kanzler und Finanzminister werde „hochgepusht von gewissen Medien!“
„Es geht um eine Ego-Show, die eine Show der Eitelkeiten war“, konterte Lanz, „und es gibt ganz konkret sehr viele Menschen in diesem Land, die sich ernsthaft und begründet Sorgen um ihren Job machen. Da brennt der Busch! Da darf ich doch erwarten, dass diese drei (Kanzler, Wirtschafts- und Finanzminister, d.Red.) ein vernünftiges Gespräch entwickeln!“
Auto-Experte warnt
Wie begründet die Sorgen sind, erklärte Auto-Experte Stefan Bratzel (57): „Wir reden in den nächsten Jahren über mindestens 200.000 Jobs, die zur Disposition stehen. Wenn VW Probleme bekommt, spüren das auch die Zulieferer. Insofern hinterlässt die Uneinigkeit, die man aus Regierungskreisen hört, schon einen negativen Eindruck.“
Stefan Bratzel sieht Deutschlands Auto-Industrie generell in Gefahr
Bratzels Analyse: „Volkswagen hat ein Drittel Überkapazitäten in Deutschland. Im Gespräch sind rund zwei Millionen Pkws. Das sind zwei große Werke, die überflüssig sind.“
Seine Warnung: „Wenn Deutschland jetzt nicht einen Turnaround hinkriegt, dann sprechen wir in fünf, sechs Jahren über die Existenz der Automobilindustrie, der wichtigsten Branche in Deutschland, generell.“
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