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Kehrt der Finsterling ins Weiße Haus zurück?
Der Polit-Stratege Steve Bannon (71) galt als „Architekt“ des ersten Wahlsieges des Republikaners Donald Trump im Jahr 2016. Er wurde damals prompt als politischer Chefstratege im Oval Office installiert. Und er galt als eifriger Zuflüsterer bei den umstrittensten Aspekten des knallharten Rechtskurses. Trump hielt etwa bei seiner ersten Vereidigung eine wahrlich düstere Rede, als er ein „amerikanisches Gemetzel“ beklagte.
Der Redetext trug Bannons Handschrift. Später fiel er jedoch selbst dem Kleinkrieg in Trumps innerstem Kreis zum Opfer. Danach baute er ein Netzwerk rechtspopulistischer Bewegungen in Europa aus.
Bannon in Trumps Machtzentrale gesichtet
Jetzt gibt es Indizien, dass der politische Berserker neuerlich als Berater Hand anlegen könnte. Gerade wurde Bannon in Trumps Florida-Resort Mar-a-Lago fotografiert, die derzeit hektische Machtzentrale der Übergangsphase zur nächsten Trump-Amtszeit.
Er stand mit verschmitztem Lächeln neben einer Tür, durch die gerade der Gewählte einen Saal betrat. Offiziell wurde bislang kein Posten für Bannon kolportiert. Doch seine Anwesenheit in Mar-a-Lago spricht Bände.
Ex-Berater Steve Bannon (rechts) wurde in Mar-a-Lago fotografiert
Bannon wurde gerade erst am 29. Oktober aus der Haft entlassen:
Er hatte eine Vorladung des Kongresskomitees über den Sturm des Kapitols von Trump-Anhängern am 6. Januar 2021 ignoriert und wurde wegen „Missachtung des Kongresses“ zu vier Monaten Knast verurteilt.
Trump schätzt freilich eine derartige Loyalität und könnte ihn belohnen.
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Apsny News


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