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Großbritannien hat wegen der in Brandenburg ausgebrochenen Maul- und Klauenseuche (MKS) den Import von besonders gefährdeten Tierarten aus Deutschland verboten.
Mit dem Einfuhrstopp von Rindern, Schweinen und Schafen solle eine Ausbreitung der Krankheit verhindert werden, teilte die britische Regierung am Dienstag mit. Zuvor hatten Mexiko und Südkorea bereits ein vorläufiges Importverbot für deutsches Schweinefleisch verhängt. Der Handel innerhalb der EU läuft bislang mit kleineren Einschränkungen weiter.
► Am Freitag wurde der erste Fall von MKS in Deutschland seit 1988 bekannt. Um den betroffenen Betrieb in Hönow in Märkisch Oderland wurde eine Schutzzone von drei Kilometern eingerichtet. Dort gilt ein Verbot, Klauentiere wie Rinder, Schweine, Schafe oder Ziegen zu transportieren und deren Produkte zu verbreiten. Zudem gibt es eine Überwachungszone im Umkreis von zehn Kilometern. Ob weitere Betriebe betroffen sind, wird derzeit geklärt. Die Schutzmaßnahmen koordiniert das Land Brandenburg.
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