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Was für ein Mega-Derby! Dynamo Dresden setzt sich in der 3. Liga vor neuer Rekordkulisse mit 2:1 durch, festigt im Aufstiegskampf Platz zwei.
SGD-Coach Thomas Stamm rotiert diesmal ordentlich durch, bringt im Vergleich zur Vorwoche in Cottbus (1:1) gleich vier Neue.
Neuzugang Hoti rückt für Boeder ins Abwehr-Zentrum, Heise beginnt hinten links anstatt Risch, Youngster Menzel davor für Baur und in der Sturmspitze ersetzt der zuletzt gelbgesperrte Daferner Kapitän Kutschke.
[–>Bei Aue setzt Neu-Trainer Jens Härtel Ex-Dynamo Stefaniak erstmal auf die Bank. Im Hinspiel im Schacht (2:0) setzte der Spielmacher Dresden mit einem Tor und einer Vorlage noch matt.
Rein ins Spiel, das alles bietet, was ein Derby haben muss. Und mit Dynamos Daferner und Aues Vukancic in den ersten 45 Minuten zwei Protagonisten hat, die an allen heißen Szenen beteiligt sind.
Der SGD-Torjäger schlägt schon nach 90 Sekunden zu, lässt nach Kother-Lupfer erst Vokancic und dann Männel alt aussehen. 12. Saisontreffer für Daferner.
Aber Aue zehn Minuten später mit dem Stimmungskiller. Diesmal Vukancic mit tollem Flugball übers ganze Feld, Sirjaric sagt mit einem Lupfer über den herauseilenden Schreiber Danke (13.). Das ging definitiv zu einfach!
Stimmungskiller: Aues Siriaric lupft die Kugel über Keeper Schreiber zum 1:1 ins Tor
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Auch das gehört zum knackigen Derby: Eine satte Rudelbildung nach einem Foul von Daferner, der dafür genau wie Aues Barylla Gelb sieht.
Und kurz darauf schon wieder Daferner & Vukancic im Brennpunkt: Erst schießt der Dresdner dem Auer den Ball aus kurzer Distanz an die Hand, dann scheitert er selber mit dem Hand-Elfer an Männel (32.). Der FCE-Schlussmann entschärft auch gleich noch den Nachschuss von Menzel. Irre!
Dynamo-Legende Ulf Kirsten zur Pause bei Magenta Sport: „Wir haben stark begonnen, waren sofort hellwach und sind verdient in Führung gegangen. Nach dem Ausgleich haben wir uns aber ein bisschen die Butter vom Brot nehmen lassen. Dann ist es ein ausgeglichenes Spiel.“
Bleibt es auch in Halbzeit zwei. Und kaum weniger spektakulär.
Siegtor durch Neuzugang Kother
Zuerst setzt diesmal Aue eine Duftmarke. Top-Knipser Bär (10 Saisontore) knallt den Ball aus der Drehung an die Latte (60.). Dusel für die Dresdner, die defensiv in mehreren Situationen wieder so ihre liebe Mühe und Not haben.
Kurz darauf aber explodiert das mit knapp 32.000 Zuschauern (Saisonrekord) ausverkaufte Harbig-Stadion zum zweiten Mal: Diesmal ist es Neuzugang Kother, der nach feiner Vorarbeit von Menzel und Lemmer überlegt zum 2:1 für Dynamo Dresden einschiebt (64.).
Diesmal lassen sich die Dresdner die Führung nicht nochmal wegnehmen, bringen den so wichtigen ersten Rückrunden-Sieg nach Hause. Die Fans feiern ihre Helden mit stehenden Ovationen. Dieses Derby vergisst so schnell keiner…
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Apsny News


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