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Erst der Mega-Durchmarsch, dann ein Jobtausch des Erfolgsgaranten? Seit dem Winter wird spekuliert, ob Claus-Dieter Wollitz bei Energie Cottbus im Sommer wirklich den Trainerstuhl räumt und in den Sportchef-Sessel wechselt. BILD kennt die internen Überlegungen des Drittliga-Spitzenreiters.
So soll auf den Fluren der Lausitzer folgendes Szenario herumgeistern. Packt Cottbus tatsächlich den zweiten Aufstieg in Folge und geht in die 2. Bundesliga durch, soll Wollitz bereit sein, weiterzumachen. Dann würde er den Rücktritt vom Rücktritt erklären.
Geheimplan um Energies Trainer-Legende!
Logisch wirkt das auch. Um eine Etage höher mithalten zu können, wäre es wichtig, im eigenen Verein möglichst auf Eingespieltheit und punktuelle Verstärkungen zu setzen. Und nicht mit einem unnötigen Trainerwechsel alles über den Haufen zu werfen. Zumal Wollitz als einziger Mann im Verein richtige Zweitliga-Erfahrung (153 Spiele an der Seitenlinie) vorweisen kann.
Auf Nachfrage hatte „Pele“ Wollitz erst letzte Woche gesagt: „Ich treffe die meisten Entscheidungen aus dem Bauch heraus, aber das hier ist A eine Herzensangelegenheit und B eine Frage, was das Beste für den Klub ist.“
Sollte es zum ganz großen Wurf nicht reichen und der FCE Drittligist bleiben, beschäftigt man sich bei den Brandenburgern nach BILD-Informationen mit einer internen Lösung. So gilt wohl Ex-Profi Daniel Ziebig, der bisher U17-Trainer in Cottbus ist, als Nachfolgekandidat auf der Position als Chefcoach.
Daniel Ziebig (47, mi.) arbeitete in der 3. Liga schon als Co-Trainer von Florian Schnorrenberg (li.) in Halle.
Ziebig schnürte als Spieler schon sieben Jahre die Fußballschuhe für Energie. Es wäre eine Option mit viel Charme. Dazu hat Ziebig durch seine Trainer-Stationen beim Halleschen FC und bei Hansa Rostock ebenfalls Schritte auf dem Weg zu mehr Verantwortung genommen.
Energie Cottbus: Interessanter Trainer-Plan für den Sommer
Allerdings bedeutet das Gedankenspiel noch nicht, dass Wollitz beim verpassten Aufstieg keinesfalls bleibt. Erst vergangene Woche betonte er: „Wenn ich die hundertprozentige Garantie hätte, dass Energie Cottbus in einer Konstellation die nächsten zehn Jahre sicher in der 3. Liga ist, gehe ich morgen nach Hause. Dafür brauchst du Vertrauen, Sicherheit und Unterstützung. Deswegen wird es die nächsten Tage oder Wochen eine Entscheidung geben. Ich hoffe, dass sie die Richtige für den Verein und nicht für mich ist.“
Feinster Abwehr-Slapstick: So verteidigt man NICHT!
Sinn machen Wollitz‘ Zweitligaverbleib und Ziebig als Drittliga-Variante speziell in der Kombination. Denn so könnte Cottbus entspannt in den Aufstiegsendspurt gehen, weil man keinen externen Mann für die neue Saison suchen muss. Und Energie wäre im Ernstfall auf alles vorbereitet…
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Apsny News


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