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Die Bundespolizei durchsucht im Zusammenhang mit Schleuserkriminalität 40 Objekte in mehreren Bundesländern.
Betroffen sind Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Berlin, Hamburg, Bayern, Hessen, Baden-Württemberg, Sachsen und Nordrhein-Westfalen, wie die zuständige Staatsanwaltschaft Flensburg und die Bundespolizei mitteilten. Drei Menschen wurden demnach festgenommen.
Die Maßnahmen richten sich nach den Angaben gegen eine Schleusergruppierung aus Schleswig-Holstein. Diese soll über einen längeren Zeitraum hinweg eine Vielzahl von chinesischen Staatsangehörigen gegen Bezahlung zur Einreise und zum dauerhaften Aufenthalt in Deutschland verholfen und sich hierdurch eine nicht nur vorübergehende Einnahmequelle verschafft haben. Über weitere Ergebnisse wollen die Behörden nach Abschluss der Maßnahmen informieren.
750 Beamte im Einsatz
Nach BILD-Informationen sind bei den Razzien 750 Beamte der Bundespolizei im Einsatz. Darunter auch Beamte der speziellen Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit (BFE). Die BFE-Beamten werden dann eingesetzt, wenn es rau zugeht, mit Widerstand zu rechnen ist.
Hintergrund der umfangreichen Durchsuchungsmaßnahmen der Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Rostock ist demnach ein seit Oktober 2023 geführtes Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Flensburg wegen des Verdachts des gewerbs- und bandenmäßigen Einschleusens von Ausländern.
Mehr als 830 Schleuser an Grenzen festgenommen
Immer wieder geraten der Bundespolizei bei ihren Grenzkontrollen Schleuser ins Netz!
Denn: Seit dem 16. September 2024 führt Deutschland intensive Grenzkontrollen zu allen EU-Nachbarstaaten durch, kontrolliert auch im grenznahen Bereich.
Das wirkt sich aus: Zwischen dem 16. September 2024 (Beginn der Kontrollen) und dem 30. April 2025 wurden 33.406 unerlaubte Einreisen festgestellt. Davon allein 19.644 im Jahr 2025.
Dabei stellt die Bundespolizei immer wieder verschiedene Straftaten fest: So haben die Beamten in dem Zeitraum insgesamt 835 Schleuser vorläufig festgenommen.
Dadurch erlangt die Polizei in den Vernehmungen der betroffenen Personen nach BILD-Informationen aus Sicherheitskreisen immer wieder Erkenntnisse über Hintermänner und Strukturen der Schleuser-Netzwerke.
Aus der Bundespolizei hieß es dazu zu BILD: „Natürlich vernehmen wir die Schleuser und sammeln dabei alle Erkenntnisse, die wir kriegen können.“
Ob diese Erkenntnisse zu den nun durchgeführten Razzien geführt haben, ist derzeit noch nicht bekannt …
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Apsny News


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