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Kiew/Moskau – Mit der „Operation Spinnennetz“ hat die Ukraine am Wochenende vier russische Luftwaffenstützpunkte ins Visier genommen und mit Drohnen angegriffen. Dabei wurden nach Angaben westlicher Geheimdienste mehr als 40 russische Militärflugzeuge zerstört, einige davon tief im Landesinneren. Dies ist ein bislang beispielloser Erfolg des ukrainischen Geheimdienstes SBU.
Nun stellt sich in Russland und der ganzen Welt die entscheidende Frage: Wie war es möglich, dass die Ukraine so weit ins russische Kernland vordringen konnte? Ersten Erkenntnissen zufolge sollen die Drohnen auf russischem Boden montiert worden sein, während der Sprengstoff aus dem Nachbarland Kasachstan eingeschmuggelt wurde.
Laut Recherchen russischer Kriegsblogger wurden die beim bislang größten ukrainischen Drohnenangriff eingesetzten FPV-Drohnen offenbar direkt in Russland montiert, und zwar in einem Lagerhaus in der Großstadt Tscheljabinsk nahe der Grenze zu Kasachstan. Die Ukraine soll die Immobilie angemietet haben, um die Operation vorzubereiten. Nach Informationen des russischen Nachrichtenportals „Baza“ wurde der Besitzer des Lagerhauses inzwischen verhaftet.
Die von der Ukraine veröffentlichten Bilder der Drohnen in einem Lagerhaus (Foto links), stimmen mit den Fotos einer online zur Vermietung angebotenen Lagerhalle in der russischen Großstadt Tscheljabinsk (Foto rechts) überein
Ersten Erkenntnissen des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB und Angaben russischer Militärblogger zufolge fungierte die Einrichtung offenbar als Umschlagplatz für Drohnenteile und Container, die später beim Angriff auf den Luftwaffenstützpunkt Belaya im Gebiet Irkutsk eingesetzt wurden. Beobachter spekulieren, dass die Nähe zur kasachischen Grenze entscheidend dafür war, Drohnen und Sprengstoff aus dem Ausland nach Russland zu schmuggeln.
Laut Präsident Wolodymyr Selensky (47) wurde die Operation teilweise sogar von russischem Boden aus koordiniert. Demnach befand sich die ukrainische Kommandozentrale unmittelbar neben einem Hauptquartier des FSB.
► Falls sich diese Berichte als zutreffend erweisen, hätte die Ukraine es geschafft, tief im Herzen Russlands eine verdeckte Logistikstruktur zu etablieren und den bislang größten ukrainischen Drohnenangriff seit Kriegsbeginn im Geheimen vorzubereiten – und das trotz der massiven russischen Sicherheitsapparate.
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Apsny News


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