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Ab sofort! Trump kündigt Beginn von Atomwaffentests an | Politik
01.11.2025 - Cumartesi 01:48
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Washington – US-Präsident Donald Trump hat den sofortigen Beginn neuer Atomwaffentests angekündigt. Er begründete die Maßnahme zunächst in einem Post auf der Plattform Truth Social mit den Testprogrammen anderer Länder.
Trumps Erklärung
Die Übersetzung im Wortlaut: „Die Vereinigten Staaten besitzen mehr Atomwaffen als jedes andere Land. Dies wurde erreicht – einschließlich einer vollständigen Modernisierung und Erneuerung der bestehenden Waffen – während meiner ersten Amtszeit. Aufgrund der enormen Zerstörungskraft HASSTE ich es, dies zu tun, aber ich hatte keine Wahl! Russland liegt an zweiter Stelle, und China ist mit großem Abstand Dritter, wird aber innerhalb von fünf Jahren gleichziehen. Aufgrund der Testprogramme anderer Länder habe ich das Verteidigungsministerium angewiesen, unsere Atomwaffen in gleichem Maße zu testen. Dieser Prozess wird sofort beginnen. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit in dieser Angelegenheit!“
Putin testete Unterwasserdrohne mit Nuklear-Antrieb
▶︎ Trumps Erklärung folgt unmittelbar auf die Aussage des russischen Diktators Wladimir Putin (73) vom Mittwoch, wonach Moskau die mit einem nuklearen Antrieb ausgestattete Unterwasserdrohne „Poseidon“ getestet habe. Laut der staatlichen Nachrichtenagentur Tass kann das unbemannte Fahrzeug mit einem Atomsprengkopf ausgerüstet werden, wie ein Vertreter des russischen Militär-Industrie-Komplexes mitteilte.
▶︎ Und auch China rüstet massiv auf. Das Stockholmer Friedensforschungsinstitut „Sipri“ schätzt, dass die Kommunisten-Regierung mittlerweile über mindestens 600 Atomsprengköpfe verfügt. Chinas Atomarsenal wächst demnach schneller als das jedes anderen Landes – seit 2023 um etwa 100 neue Sprengköpfe pro Jahr.
Die USA hatten seit 1992 keine Atomtests mehr durchgeführt. Die Versuche sollen Daten über die Sprengkraft der Waffen liefern.
In Nevada/USA: So liefen die ersten
US-Kernwaffentests
China-Showdown in Südkorea
Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping (72) stehen sich Mittwochmittag (Ortszeit) in Busan (Südkorea) gegenüber – zum ersten Mal seit 2019. Nach Jahren voller Zoff und Zöllen könnte jetzt der große Handels-Deal zwischen den Supermächten bevorstehen. Der Zollstreit, fast ein ökonomischer Kalter Krieg, bedrohte die ganze Weltwirtschaft.
Trump (r) und der Chinas Staatspräsident Xi Jinping (l.) am 30. Oktober 2025 auf der Luftwaffenbasis Gimhae in Busan
Trotz vieler Streitpunkte herrschte überraschender Optimismus: Vom Tisch ist Trumps Drohung neuer Strafzölle (100 %) als Antwort auf Pekings Ausfuhrbeschränkungen für Seltene Erden in die USA – essenzielle Rohstoffe für Hightech-Produkte. Trump kündigte an, weitere Zölle zu senken, falls China den Export chemischer Vorprodukte für die Herstellung der Todesdroge Fentanyl eindämmt. Peking scheint dem zuzustimmen.
Die Verhandlungen sollen laut Trump 4 bis 5 Stunden dauern.
Geopolitisch bleibt es heikel
Xi beansprucht weiterhin die aus Pekings Sicht „abtrünnige“, von den USA militärisch unterstützte Insel Taiwan und pflegt enge Kontakte zu Kremlchef Putin, dessen Kriegswirtschaft China mit Ölkäufen unterstützt. „Wir hoffen auf eine Einigung mit China über eine Reduzierung der russischen Energieexporte – das würde uns allen helfen“, sprach Trump vor dem Treffen hier vor allem den Ukrainekrieg an.
Überraschend ist deswegen, dass Trump über die Atomwaffentests kurz vor dem Treffen mit China-Xi informierte. Die deutliche Botschaft an Russland und China: Die USA sind bereit, Stärke zu zeigen.
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