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Blatten (Schweiz) – Besuch am Ort, den die Kraft der Natur zerstört hat: 2 Tage nach der Gletscherlawine in der südschweizerischen Region Wallis ist die Schweizer Bundespräsidentin Karin Keller-Sutter am Freitag im Ort Wiler nahe des verschütteten Dorfs Blatten eingetroffen.
Bis dahin hatte sich die ranghöchste Politikerin des Landes vom Heli aus ein Bild der Lage gemacht.
Bundespräsidentin Karin Keller-Sutter macht sich aus der Luft ein Bild der Lage
Karin Keller-Sutter (Partei: FDP-Die Liberalen) landete im Ort Wiler in der Nähe des verschütteten Dorfes. An ihrer Seite: Franziska Biner („die Mitte Oberwallis“), Regierungsrätin des Kantons Wallis, die sie bei ihrer Landung empfing.
Franziska Briner (l.), Staatsrätin des Kanton Wallis, mit der Schweizer Bundespräsidentin
Die beiden zeigten Mitgefühl, machten einen bekümmerten Eindruck. Bundespräsidentin Keller-Sutter zeigte sich betroffen vom Ausmaß der Zerstörung, sprach den Betroffenen ihre Unterstützung zu. Sie versprach eine enge Zusammenarbeit zwischen Bund, Kanton und Gemeinden.
Die Bevölkerung war vor der Katastrophe evakuiert worden. Insgesamt mussten im Lötschental bis Freitagmorgen 365 Menschen ihre Häuser verlassen.
Mit weiteren Verantwortlichen wurde die Bundespräsidentin zum Hauptquartier des Kommandopostens geführt
Der Ort Blatten liegt in den Berner Alpen nahe der Lötschberg-Region. Die Behörden sprechen von einem „Ereignis mit außergewöhnlichem Ausmaß“. Der Zugang zur Gefahrenzone ist aktuell gesperrt, Experten analysieren das Gelände weiterhin. Im Einsatz sind unter anderem Spezialisten des Schweizer Militärs, der Kantonsbehörden und der Bergrettung.
Riesige Gerölllawine verschüttet Dorf
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Apsny News


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