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Berlin – Ende Juli hatte das Bundesinnenministerium das Islamische Zentrum Hamburg und seine Teilorganisationen verboten. Jetzt wurde einer der führenden Köpfe aus Berlin ausgewiesen!
Die Polizei stoppte Imam Nasir Niknejad – den Leiter des Islamischen Zentrums Berlin – iranischen Medien zufolge am Flughafen BER. Er war mit seiner Frau auf dem Rückweg von einem einmonatigen Urlaub. Doch den Flughafen durfte er nicht mehr verlassen!
Wie BILD aus Sicherheitskreisen erfuhr, wurde Niknejad mit dem Verbot des Islamischen Zentrums nämlich sein Aufenthaltstitel weggenommen. Denn: Der Imam stellt durch seine Tätigkeit beim Islamischen Zentrum Hamburg und als Vorsitzender des Islamischen Zentrums Berlin eine Gefahr für die „öffentliche Sicherheit und Ordnung“ dar.
Nach Paragraf 53 des Aufenthaltsgesetzes darf er deshalb ausgewiesen werden. Heißt: Aufenthalt in und Einreise nach Deutschland sind für den Imam tabu. So ein Verbot kann nach BILD-Informationen über viele Jahre gelten.
Wo sich Niknejad jetzt befindet – unklar. Er muss nicht zwangsläufig in seine Heimat den Iran zurück, sondern darf sich überall aufhalten, nur eben nicht in Deutschland.
Nasir Niknejad leitete das Islamische Zentrum in Berlin. Jetzt wurde er laut Medienberichten abgeschoben
Das Bundesinnenministerium hatte die extremistische, islamistische Organisation „Islamisches Zentrum Hamburg e.V.“ am 24. Juli verboten. Auch die Teilorganisationen – unter anderem in Berlin – sind davon betroffen. Im Zuge des Verbots durchsuchte die Polizei bundesweit Moscheen, Privatwohnungen und Vereinsräume.
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