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Arabischer Botschafter attackiert Islamisten, die Kalifat in Deutschland fordern | Politik
29.04.2024 - Pazartesi 16:46
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Deutliche Worte von einem arabischen Botschafter über die Kalifat-Islamisten von Hamburg!
Ahmed Alattar (38), Botschafter der Vereinigten Arabischen Emirate, rechnet auf X (Twitter) ab: „Unglaublich, inakzeptabel und unverständlich, wie sich Menschen, die in Deutschland eine Heimat gefunden haben, gegen Deutschland wenden“, so Alattar. „Aber das ist typisch für politische Islamisten.“
Er meint: die mehr als 1000 islamistischen Demonstranten, die am Samstag in Hamburg die Ausrufung eines Kalifats forderten. Auf offener Straße und mit Genehmigung der Behörden forderten sie, Deutschland in eine islamistische Diktatur umzuwandeln. Regiert von einem islamistischen Religionsführer – ohne Rechte für Frauen, Homosexuelle, Christen, Juden und Andersdenkende.
Ahmed Alattar ist Botschafter der Vereinigten Arabischen Emirate
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Interessant: Die Vereinigten Arabischen Emirate (ca. 10 Mio. Einwohner) sind ein religiöses Land. Der Islam ist Staatsreligion, es gilt die Scharia. Doch anders als z. B. der Iran kämpft der kleine Staat gegen den Terror, unterstützte US-Truppen im Irak und im Afghanistan. Seit 2020 unterhält die Regierung auch diplomatische Beziehungen zu Israel.
CDU-Politiker bedankten sich auf X für die Stellungnahme des Botschafters.
Außenpolitiker Armin Laschet (63) schrieb: „Klare Worte vom Botschafter der Vereinigten Arabischen Emirate. Klare Botschaft, dass auch friedliche arabische Länder sich von Extremisten distanzieren.“
[-->Verteidigungspolitikerin Serap Güler (43) erklärte: Der Diplomat „bringt es auf den Punkt“. Sie machte klar: „Es ist so wichtig hier klare Position zu beziehen. Als Muslime dürfen wir diesen Islamisten niemals das Feld überlassen.“
Apropos: In Hamburg überließen die Behörden den Islamisten das Feld. Die Forderung nach einem Kalifat sei nicht strafbar, hieß es aus der Polizei. Jetzt soll die Staatsanwaltschaft tätig werden.
Die Extremisten wurden von der Polizei allerdings nicht erfasst. Nur einige Teilnehmer seien den Behörden aus vorherigen Demonstrationen bekannt. Aber, so die Polizeisprecherin: „Es wurden keine 1250 Identitätsfeststellungen durchgeführt.“ Dafür habe es keine Rechtsgrundlage gegeben.
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